Plattenkritik

Pitchblack - Designed To Dislike

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Release Date: 27.07.2007
Datum Review: 24.06.2007

Pitchblack - Designed To Dislike

 

Nach den zwei Demos „No Sympathy Left“ und „The PitchBlack“, welche in den Jahren 2003 und 2004 erschienen sind, macht sich die Band mit unterschriebenem Plattenvertrag auf, um in der Metalszene mitzumischen. Ob ihnen das gelingt bleibt allerdings abzuwarten. Ein Blick in die Pressebeschreibung verspricht so einiges über das Erstlingswerk der 5 Jungs aus Kopenhagen: "Straight forward up-tempo melodic Death-Metal with influence from the swedish scene" liest es sich ganz verheißungsvoll. Und so ganz Unrecht hat man damit nicht, wie direkt der Opener „Tongue In The Tail“ den knapp 40 minütigen Longplayer gekonnt eröffnet. Treibende genreübliche Riffs und gekonntes Double-Bass Gewitter ziehen sich wie ein roter Faden durch das ganze Album.

Das Debütalbum von PITCHBLACK ist aber nicht nur ein Death-Metal Monster mit der Liebe zu Schweden, sondern die Band versteht es, auch Rockelemente gekonnt in die Songs einfließen zu lassen, was eine gewisse Dynamik spürbar macht. Man versteift sich nicht auf den üblichen Death-Metal, sondern traut sich auch mal ein wenig über das Ufer hinaus. Gerade hierfür trägt Sänger Danihjel einen Großteil bei und macht seinen Job sehr gut. Mal aggressives und wütendes Geschrei aus der tiefsten Magengegend und mal melodische Gesangsparts runden die Songs ab.

Der Break des Albums kommt nach der Hälfte mit dem Song „A New Era“, mit dem sich die Band nicht nur sich selbst, sondern auch dem Zuhörer eine kleine Pause gönnt, nur um dann im zweiten Teil des Albums dort anzuknüpfen, wo man sich einige Minuten zuvor eine kleine Verschnaufpause verschrieben hat.
Die 5 Jungs um Sänger Danihjel machen ihre Sache zwar durchaus gut und auch die Produktion des Albums hat ein hohes Niveau, aber bei Zeiten, in denen Bands die IN FLAMES, SOILWORK oder ARCH ENEMY die obersten Plätze des Melodic-Death-Metal für sich behaupten können, geht eine Band wie PITCHBLACK leider in der Menge etwas unter. Genrefans könnten aber dennoch ihren vielleicht auch etwas kurzweiligen Spaß an dem Debütalbum haben.

Tracks:
01. Tongue In The Tail - 5:16
02. Black Holocaust - 4:24
03. Anti Society Clan - 4:44
04. Angelized - 5:02
05. A New Era - 2:02
06. Queen Of All Kings - 3:57
07. Patient X - 4:40
08. Satanic Majesty - 4:52
09. Encaged - 4:02
10. Heart Of Darkness - 2:40

Alte Kommentare

von Micha 25.06.2007 13:48

sehr gelungens review

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