Plattenkritik

Poisonblack - Drive

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Release Date: 23.09.2011
Datum Review: 23.09.2011

Poisonblack - Drive

 

Erfolg kann nicht erzwungen werden! Erfolg ist das Ergebnis harter Arbeit, zu der sich Glück und gute Songs gesellen. Der große Erfolg blieb bei den Finnen von POISONBLACK (der Band von ex-SENTENCED Fronter Ville Laihiala) bisher aus, symptomatisch dafür wohl auch der Aderlass an der Gitarre im letzten Jahr und die Abkehr von der bisherigen Labelheimat Century Media. Produziert wurde „Drive“ in den "Antfarm Studios" zusammen mit Produzent Tue Madsen, so dass zumindest der Sound internationalen Ansprüchen gerecht wird. POISONBLACK haben sich in den letzten Jahren ein wenig weg vom Gothic Metal hin zum hard rockendem Groove Metal bewegt. Nach wie vor zieren und charakterisieren Ville’s düster melancholische und lasziv cool gesungene Texte die Band, nach wie vor haben die Finnen ein Gespür für griffige Songs. Aber auf „Drive“ tendieren sie ein wenig zu heftig in Regionen, von denen sie relativ wenig verstehen. Daher sollten sie dieses aufgesetzte New Orleans Feeling wieder aus ihrer Tracklist verbannen und sich vornehmlich auf satte Hooks konzentrieren. Zudem klingt das Songwriting diesmal nicht locker und flockig, sondern bemüht und teilweise behäbig. Mangelt es ihnen vielleicht an zündenden Ideen und war das der Grund, „Drive“ bereits im April in Skandinavien zu veröffentlichen, um dort die Resonanz zu checken? Wenn alle 5 POISONBLACK Alben einer Bewertung unterzogen werden müssten, dann käme „Drive“ am Schlechtesten dabei weg.

Tracklist:
01. Piston Head
02. Mercury Falling
03. A Good Day For The Crows
04. Maggot Song
05. From Now-Here To Nowhere
06. Sycophant
07. The Dead-End Stream
08. Futile Man
09. Scars
10. Driftwood

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Clement

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Ich fühle mich zu alt

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