Plattenkritik

Positive Strike - Breakout

Redaktions-Rating

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Release Date: 01.01.1970
Datum Review: 09.02.2007

Positive Strike - Breakout

 

Das nenne ich mal eine positive Grundeinstellung die uns POSITIVE STRIKE aus dem Pott auf ihrem neuesten Streich „Breakout“ bieten. Elfmal gibt es hier die geballte Ladung positiven Old School Hardcore der Marke Slapshot meets Youth Of Today auf die Ohren. Songs wie ‚Positive Youth’ sprechen für sich und sorgen dafür, dass man bei „Breakout“ von einem mehr als soliden Album sprechen kann.

Das ganze Album ist ein wirklich ordentlicher Smasher geworden, der einem jeglichen verregneten Tag ein wenig erfreulicher gestalten kann. Back Ups en masse und richtig gute und knallende und verdammt flott gespielte Songstrukturen bilden das Fundament von „Breakout“ und sorgen dafür, dass POSITIVE STRIKE sich als sehr langlebig erweisen. Vor allem die markante Stimme von Sänger Benjamin sorgt für die richtige Stimmung, stellenweise fühle ich mich glatt an Sick Of It All erinnert wenn ich den Sänger höre. Amtlich produziert ist das Ganze auch noch und lässt somit eigentlich keine Wünsche mehr offen. Vor allem das eingangs erwähnte ‚Positive Youth’ und der Song ‚Day After Day’ sind für mich persönlich die Highlight des Albums und überzeugen durch dicke Sing A Longs und nette Tanzparts. Abgerundet wird das Album durch ein sehr gelungenes Cover-Design und gute, bisweilen auch kritische Texte. Fans von melodischen Old School HC Bands mit kleiner Punkrock Kante und dem Drang zu tight gebrüllten Sing A Longs sollten sich POSITIVE STRIKE auf ihren Einkaufszettel schreiben.

Tracklist:

1. Reach The Top
2. Positive Youth
3. Trust
4. No Regrets
5. Day After Day
6. Fight We Have To Win
7. Breakout
8. Never Change
9. Side By Side
10. False Friends
11. Stand Strong

Alte Kommentare

von Is' doch egal, geht um's Review 06.08.2010 21:33

Ich kann nur sagen: Sau gute Scheibe, sau gute Band! 8/10 auf jeden Fall gerecht!

von bane 07.08.2010 05:28

Aus Deutschland kommen die Hardcore-Boys POSITIVE STRIKE und orientieren sich an der amerikanischen Spielweise von Bands wie zum Beispiel SICK OF IT ALL oder AGNOSTIC FRONT. Große Namen und natürlich im direkten Vergleich eine gehörige Nummer zu groß für POSITIVE STRIKE, aber jeder fängt bekanntlich mal klein an. "Breakout" heißt das Album der Band aus dem Ruhrpott und ich bin mir nicht sicher, ob sie sich einfach nur selbst einen Gefallen damit tun wollten um die alten Zeiten wieder aufleben zu lassen oder einfach frei nach Schnauze ihren Idolen huldigen wollten. Vorliegendes Album ist jedenfalls ein recht simples Stück Musik, dass weder musikalisch etwas Besonderes hergibt, noch vom Gesamtbild her wirklich überzeugen kann. Man muss das natürlich immer relativ sehen, denn vor 15 oder 20 Jahren hätten POSITIVE STRIKE bestimmt einiges reißen können, mittlerweile gibt es aber so dermaßen viele andere Bands, die diesen alten Hardcore-Stil soviel besser kopiert haben, dass mir "Breakout" ein wenig überflüssig vorkommt. Wenn die Scheibe nun ein richtiger Kracher wäre und die Stücke regelrechte Aggro-Hüpfer oder Kinnhaken-Attacken wären, würde ich eine gerechtfertigte Kleinsthuldigung aussprechen, so aber verbleibe ich mit dem Hinweis auf ein Mindestmaß an Existenzberechtigung und kann lediglich eine Empfehlung für unverbesserliche Old-School-Fetischisten aussprechen. So klang der Hardcore der 80er und 90er Jahre, aber diese Jahrzehnte hatten bereits ihre Helden...

von krippelwood 07.08.2010 05:28

welcher song day after day

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Dario

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