Plattenkritik

Presidents Of The United States Of America  - Love Everybody

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Release Date: 01.01.1970

Presidents Of The United States Of America - Love Everybody

 

1995 debütierten PRESIDENTS OF THE UNITED STATES OF AMERICA mit ihrer selbstbetitelten Album auf dem amerikanischen Markt und legten hiermit den Grundstein für ihre Erfolgsgeschichte. 10 Jahre später erscheint mit "Love Everybody" das vierte Studioalbum der Präsidenten, und die Herren haben ihr Handwerk trotz mehrjähriger Abstinenz nicht verlernt. Nach diversen Charterfolgen mit Hits wie "Lumb" oder "Peaches" und ihrem abgefeierten Nachfolgealbum "II" erklärte man 1997 das Ende von PUSA, nahm im Jahre 2000 jedoch "Freaked Out And Small" auf. Erst jetzt gibt es mit "Love Everybody" ein weiteres Lebenszeichen von PUSA, die diverse Major Deals ausgeschlagen haben und das Album auf ihrem eigenen Label "PUSA Music" herausbringen.

Bereits mit dem Opener "Love Everybody" lässt sich ein ordentlicher Schuss Rock’n’Roll heraushören, der sicherlich vom Produzentengespann Conrad Uno (POSIES, SUPERSUCKERS) und Martin Feveyear (MUDHONEY) und ihrer Erfahrung im entsprechenden Biz profitieren konnte. Das folgende "Some Postman", welches schon weit vor der Veröffentlichung auf dubiose Wege in diverse Radiostationen gelangt ist, bedient sich der bewährten PUSA Mittelchen aus Pop, Melodie und Rock und ironisch, witzigen Texten. So geht es dann auch eingängig weiter bevor mit " Surf's Down" ein mit Orgeln und Sampels bestückter Instrumental-Surftrack vorgelegt wird oder gar ein Country geprägter Akustiksong eingestreut wird. Insgesamt halten PRESIDENTS OF THE UNITED STATES OF AMERICA auf "Love Everybody" zielsicher die Balance zwischen bewährten poppigen Songs für die Fanbasis und den kleinen, experimentelleren Spielereien, die ihnen die Freiheit des eigenen Labels ermöglicht. Eine nette Platte, die man problemlos durchlaufen lassen kann.

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Torben

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Allschools Chef

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