Plattenkritik

Psychopunch - The Last Goodbye

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Release Date: 13.08.2010
Datum Review: 16.08.2010

Psychopunch - The Last Goodbye

 

Jedes Jahr das gleiche Spiel: Bayern wird Meister, wir werden nicht Weltmeister und PSYCHOPUNCH veröffentlichen ein neues Album. Das 9. Output in 12. Jahren Bandgeschichte hört auf den Namen "The Last Goodbye", trotz dieses vielversprechenden Titels darf wahrscheinlich 2011 mit Album Nummer 10. gerechnet werden. Schweinerock aus Schweden dürfte jedem ein Begriff sein, PSYCHOPUNCH gehen seit jeher dreckig, rotzig und punkig daher. Der Rock'N'Roll zündet sofort, "The Last Goodbye" ist wie ein Buch, dass nach einmal lesen meist nie wieder zur Hand genommen wird. JM (Lead Vocals, Rhythm Guitar), Joey (Lead Guitar, Baking Vocals), Jocke (Drums, Percussion) und Basser Lindell haben ihren Sound im Verlaufe ihrer Karriere wenn überhaupt nur in Nuancen geändert, es geht meist mit ordentlich Tempo straight zum Refrain. Auffällig diesmal jedoch die Kluft zwischen "richtigen" Hits und bereits von anderen Bands bekannten Hooks. Erstere sind rar gesät, letztere lassen sogar Verbeugungen vor DIE ÄRZTE ("Westerland") und DIE TOTEN HOSEN erkennen. Letztlich tut PSYCHOPUNCH niemandem weh, aber "The Last Goodbye" steht deutlich hinter den letzten Veröffentlichungen des Quartetts.

Tracklist:
1 Long time coming 4:10
2 The way she’s kissing 3:44
3 Never let me go 3:15
4 Distant sound of a riot 4:14
5 The last goodbye 4:03
6 She don’t really mind 3:36
7 Bring it on 3:20
8 I’m not over you 3:49
9 Another Sunday morning 3:21
10 Better off dead 3:44

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Clement

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Ich fühle mich zu alt

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