Plattenkritik

Psyopus - Ideas Of Reference

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Release Date: 01.01.1970
Datum Review: 05.05.2005

Psyopus - Ideas Of Reference

 

Bei einer Vielzahl an Bands, die derzeit dem chaotischen Metal/Hardcore frönen, ist es ja ganz normal, das sich einige Vertreter mehr und mehr in den Extremen verirren. PSYOPUS aus Rochester, NY treiben chaotischen Extremmetal an die Grenzen der menschlichen Aufnahmefähigkeit. Als klarer Gegensatz zum Tech-Metal dreschen und zupfen die Jungs absolut versiert und scheinbar extrem willkürlich auf ihren Instrumenten rum. "Ideas Of Reference" ist das Ergebnis des zweijährigen Bandbestehens der vierköpfigen Band, die sich um Gitarrist Christopher Arp, seines Zeichens Gewinner der regionalen Gitarristensuche von LIMP BIZKIT im Jahre 2001 und Grind Drummer Greg Herman formierte. Gemeinsam verfiel man einem musikalischen Wahn zwischen absoluter Aggressivität und dem totalen Audio-Irrsinn.

Neun Songs finden sich auf dem Album von PSYOPUS wieder, die allesamt jeglicher Struktur entbehren. Natürlich wünscht sich niemand einen weiteren Klon der grandiosen DILLINGER ESCAPE PLAN und dies ist garantiert das letzte, was man PSYOPUS vorwerfen wird, jedoch ist ein kompletter Hördurchgang von "Ideas Of Reference" eine arge Belastungsprobe. Eine jazzige Form von Extremmetall mischt sich mit lyrischen Hasstiraden und psychotischem Gekeife. Live müssen PSYOPUS der blanke Wahnsinn sein, für das gediegene Hörvergnügen im heimischen Wohnzimmer oder im Autoradio kann ich "Ideas Of Reference" jedoch nicht empfehlen.

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Torben

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Allschools Chef

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