Plattenkritik

Razorlight - S/T

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Info

Release Date: 18.08.2006
Datum Review: 24.08.2006

Razorlight - S/T

 

RAZORLIGHT sind einer dieser jungen Bands, die mit dem ersten Album gleich den großen Wurf gelandet haben. Der Erfolg im Königreich schwappt schnell mal durch den Eurotunnel aufs Festland über und und auch hierzulande schaukelt man sich ein Feierlaune. Der Weg zum Erfolg des Debütalbums "Up All Night" war jedoch nicht der einfachste und auch eine Reihe von Zufällen waren notwendig.

Entscheidend war sicherlich das Zusammentreffen des aktuellen Sängers Johnny Borrell (ex-THE LIBERTINES) mit dem Schweden Björn Agren, der sich eigentlich auf der Durchreise nach Australien befand. Man traf sich in einem Londoner Pub und entfachte gemeinsam das leidenschaftliche Feuer, welches Anno 2002 zur Bandgründung führte. Die weiteren Plätze waren schnell besetzt, erste Demos ebenso rasch produziert und auch die Labels zeigten sich auf Anhieb begeistert. Kleine Hürden bei der Produktion konnten ebenfalls überwunden werden und schon hatte man das erfolgreiche Debüt an das RAZORLIGHT nun mit dem selbstbetitelten Nachfolgealbum und neuem Drummer anknüpfen wollen.

Entsprechend setzen RAZORLIGHT auch musikalisch dort an, wo man die Zuhörerschaft mit dem letzten Album zurückließ. Lässige, verpoppte Songs mit vielseitigen Gitarrensounds und einer Heerschar an Melodien treffen auf leichte Garagenkost. Natürlich darf der Brückenschalg zu den guten alten Zeiten nicht vergessen werden und so liefern RAZORLIGHT mal charmante Sechziger-Anleihen, mal verzückende Beat-Melodien ohne dabei jemals den Britpop aus den Lungen zu lassen. RAZORLIGHT untermalen mit ihrer Musik nicht etwa verregnete Sonntage und Kamillentee auf der Couch sondern bringen eine ausgesprochen Leichtigkeit und Fröhlichkeit in die Bude, die sich nach und nach auf das Umfeld ausbreitet. Mit einem Produzenten namens Chris Thomas (The Beatles, Pink Floyd, Roxy Music, Pulp) kann man das kritisch begutachtete Zweitwerk dann auch selbstbewusst mit dem eigenen Namen betiteln. "RAZORLIGHT" gehören definitiv zum Pflichtprogramm sämtlicher britischer Popfreunde.

Tracks:
01 In The Morning
02 Who Needs Love?
03 Hold On
04 America
05 Before I Fall To Pieces
06 I Can´t Stop This Feeling I´ve Got
07 Pop Song 2006
08 Kirby´s House
09 Back To The Start
10 Los Angeles Waltz

Alte Kommentare

von denschy 24.07.2007 12:35

die CD is einfach welt... mehr is dazu nicht zu sagen^^

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