Plattenkritik

Reaper - Gardens Of Seth

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Release Date: 06.11.2009
Datum Review: 24.12.2009

Reaper - Gardens Of Seth

 

Wenn eine Band Silberhochzeit feiert und trotzt dieser langen Zeit mehr oder weniger unbekannt ist, dann muss irgendetwas falsch gelaufen sein. Zumal REAPER mit „Gardens Of Seth“ ihr 6. Album vorlegen, das mit deutschem Teutonenstahl geschmiedet wurde. Allerdings sollte nicht der Fehler begangen werden, das Können der Kasseler um Sänger Daniel Zimmermann in Frage zu stellen. Ausgestattet mit einem rumpligen Sound bewegen sich REAPER in den Fußstapfen solcher Metal Größen wie GRAVE DIGGER und ICED EARTH. Sie haben eine homogene Mischung aus knackigen Songs, die ohne Umschweife auf den Punkt kommen und etwas epischeren Arrangements, die mitunter etwas ziellos wirken. Eine gesunde Härte, die auch mal von schnelleren Passagen begleitet wird, haftet „Gardens Of Seth“ genauso an wie solides technisches Ambiente. Daniel Zimmermann hat ein prägnantes, klares Organ und zeigt, das er nicht erst seit kurzem das Handwerk Heavy Metal gelernt hat. REAPER sind nicht innovativ oder großartig anders, aber durchweg solide und lahmende Zeitgenossen wie U.D.O. weit hinter sich.

Tracklist:
1. Into The Gardens Of Seth
2. The Age Of Hunger
3. Ten Thousand Nightmares
4. Super Mytique
5. Dark Beyond Black
6. Leviathan
7. Revolution
8. Al Andaluz
9. Der Erlkönig
10. Light Of Anger

Autor

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Clement

Autoren Bio

Ich fühle mich zu alt

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