Plattenkritik

Reborn In Flames - Life or Death

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Release Date: 01.01.1970
Datum Review: 20.05.2005

Reborn In Flames - Life or Death

 

WELFARE DRIVEBY ein Name der wohl kaum jemanden etwas sagen wird, oder? Diese Hamburger Band erring wohl erst dadurch ein wenig Aufmerksamkeit, dass sie sich als Keimzelle guter deutscher Bands herausstellt. Zum einen ist der damalige Sänger heute am Mikro von JUST WENT BLACK und zum anderen finden sich 3 Mitglieder in den nun zu besprechenden REBORN IN FLAMES.

Und machte man wohl damals noch Hardcore, so ist davon heute bei bestem Willen nichts mehr zu finden. Es steht zwar in der Biographie „...um Metalcore auf ihre Fahnen zu schreiben...“, doch bei aller Liebe, das ist kein Metalcore mehr, sondern lupenreiner Death-Metal mit einer kleinen Grind-Kante. Die 5 Hamburger holen so ziemlich alles aus ihren Instrumenten raus, was da an Reserve ist. Mit Geschwindigkeit und Härte wird nicht gespart!

Die 5 Songs (also eine MCD) spielen häufig zwischen Knüppel-Blast-Parts, hymnenhaften Gitarren und groovenden Stapfattacken. Ich fühlte mich anfangs an eine flottere Variante der Hannoveraner DEAD FOR SEVEN WEEKS erinnert, doch eine Verbindung zum Göteburg-Sound sollte einer Stilangabe auch genügen. Denn schon der Gesang (der teilweise leider etwas die Instrumente übertönt) erinnert an Götheburg-Metal zu seiner besten Zeit. Die komplette MCD über bekommt man kein Gefühl von Langeweile, dafür wirken die Songs wirklich ausgereift und erwachsen. Wer auf so ein Geballer steht macht hiermit wohl nichts falsch!

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Christian

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