Plattenkritik

Reflux - The Illusion Of Democracy

Redaktions-Rating

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Release Date: 01.01.1970
Datum Review: 30.10.2005

Reflux - The Illusion Of Democracy

 

REFLUX aus Washington, D.C. gehören zu der neuen Welle an Bands die Hardcore, Mathcore und Chaos zu etwas dunkeln ja bösen verschmelzen lassen, so das man sich nach den ersten Songs fragt wann der Himmel endlich Feuer spuckt und die Erde aufklafft um alles menschliche zu verschlucken aber ... immer der Reihe nach ...

was die vier Jungs auf ihrem PROSTHETIC RECORDS Debut zum Besten geben, ist ganz einfach zu beschreiben:” DIRTY , BÖSE und EXTREM”! Egal welcher Bereich abgedeckt wird, es ist immer eine technische Höchstleistung die 11 Songs anhält und einen irgendwie zerstört zurück lässt. Technisch versierte, schnelle Riffs treffen auf brutale Breakdowns und werden angereichert mit einer Prise Chaos und kleinen wohlarrangierten Überraschungen. Da folgen cleane Gesangpassagen auf eine derbe Wand an Aggression und verschwinden in Wellen aus Melodien oder werden einfach von der brachialen Dunkelheit der Gitarren verschluckt. Was REFLUX machen , machen sie gut und bodenständig. Hier wird nicht um die Gunst von Disco Kids gebuhlt und seine Seele an den Kommerzteufel verkauft sondern einfach nur die negative Seite des Dasein aufgetan. Wer sich auf “THE ILLUSION OF DEMOCRACY” einlässt, sollte im Vorfeld wissen was er tut den der Einstieg ist schwer da der Sound doch etwas gewöhnungsbedürftig ist und die Platte nach einem Durchlauf noch nicht alles offenbart was in ihr steckt aber ist man einmal im Refluxantium gefangen gibt es kein Entkommen und mit der Zeit wird die Scheibe immer größer. 54 Minuten die empfehlenswert sind wenn man auf extreme Musik steht für alle anderen gilt, testen was man kauft sind sie zu hart bist Du zu schwach.

Anspieltipp : Einfach alle Songs da keiner an sich einen Hit bietet sondern nur in Kombination wirken.

Bewertung : 7,5 PKT

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Björn

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