Plattenkritik

Rentokill - Antichorus

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Release Date: 18.05.2007
Datum Review: 11.05.2007

Rentokill - Antichorus

 

RENTOKILL waren für mich bis jetzt so etwas wie die österreichische Antwort auf ZSK. Bisher habe ich mich nicht allzu stark mit der Band beschäftigt. Nach dem ersten Hören ihrer neuen Platte "Antichorus" denke ich mir aber, das hätte ich mal lieber machen sollen...

Ähnlich wie ZSK wird hier schneller hymnischer Punkrock mit politischer Aussage zelebriert, der sich durchaus hören lassen kann. Besonders charakteristisch ist die rauhe Stimme von Sänger Jack. Mit Rude Records haben die vier Österreicher nun auch ein Label gefunden, welches sie tatkräftig unterstützt, und ihr neues Album in ganz Europa erhältlich macht. 15 Songs sind auf "Antichorus" enthalten, die meist im Uptempo-Bereich angesiedelt sind, aber keineswegs langweilen bzw sich wiederholen. Songs wie "Z-1170" erinnern mich sehr stark an die frühen Propagandhi, die sicherlich schon desöfteren in den Playern der österreichischen Jungs liefen durften.

Musikalisch und vom Tightness-Faktor gibts kaum was zu meckern, allein die Produktion hätte ein wenig ausgereifter ausfallen dürfen. Andererseits wirkt ein wahre Polit-Punkrock-Combo auch nicht mehr glaubwürdig, wenn sie eine glatt gebügelte Produktion auffahren... Alles in allem also eine durchaus vorzeigbare Platte, und jedem Fan von Fatwreck-Sound und Co. sicherlich zu empfehlen.

Alte Kommentare

von Robert 26.07.2007 10:39

geile Sommerplatte! Erinnert mich stark an Oxymoron.

von sam 28.07.2007 18:13

punkrock wie er sein muss, schnell, intelligent und ehrlich

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Ingo

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