Plattenkritik

Retaliate - Why We Hate

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Release Date: 01.01.1970
Datum Review: 26.02.2006

Retaliate - Why We Hate

 

Die Belgier von RETALIATE sind mittlerweile seit sechs Jahren Bestandteil der H8000 Hardcoreszene. Mit ihrem Demo „W.A.R.“ und unzähligen Shows erlangte die Band schnell einem höheren Bekanntheitsgrad. 2003 kam auf DHM Records eine Split mit ihren damaligen Labelmates OUTCAST raus und ein Jahr später ihre erste MCD „Dead In The Eyes Of Salvation“, die wie ihre jetzige Scheibe „Why We Hate“ auf Filled With Hate Records auf den Markt ist.

Wie schon im Beiblatt beschrieben, mach ich nichts falsch, wenn ich die vorgegebenen Referenzbands des Labels übernehme. Die Stimme ist dem BOLT THROWER Sänger sehr ähnlich, bei der Musik handelt es sich um eine Slowmotionversion von BORN FROM PAIN, nur mit noch mehr Metaleinflüssen wie langen Solis, mehr Doubleattacken, runtergetunte Gitarren und diese typischen Ruhepassagen mit gesprochenem Gesang, wie man sie aus etlichen Death Metal Alben kennt. RETALIATE macht es ebenso wie z.B. END OF DAYS viel Spaß, so fette Breakdowns einzubauen, so dass auf Konzerte der Laden wahrscheinlich auseinander genommen wird. Als Gastsänger gaben sich Jay von HATESPHERE, Sergio von DIE…MY DEAMON und Pieter von MORDA die Ehre. Insgesamt elf schwere Songs, wobei die letzten beiden Songs noch von der besagten Split mit OUTCAST stammen.

RETALIATE haben im Laufe der Jahre von Süd- bis West- über Osteuropa alles abgegrast, unter anderem auf 2004 auf dem Pressure Festival, dem Goodlife Festival und zum zweiten Mal auf dem Ieper Festival. Jetzt steht eine Tour durch Holland, Deutschland, Polen und Tschechien auf dem Zettel, und vielleicht auch mal ne RETALIATE Show bei dem einen oder anderen von euch.

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Sebastian

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