Plattenkritik

Revel In Flesh - Deathevokation

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Release Date: 23.03.2012
Datum Review: 02.07.2012

Revel In Flesh - Deathevokation

 

Verweste Knochen, rohes Fleisch, unheilvolle Ruinen, Feuer, Tod - "Deathevokation", das Debüt der schwäbischen Newcomer REVEL IN FLESH, macht von Anfang an keinen netten Eindruck. Im Gegenteil. Spätestens wenn man das Labellogo von FDA Rekotz sieht, weiß man auch was man erwarten darf: Death Metal in seiner puristischsten Form. Und das FDA Rekotz ein Label mit Geschmack ist, sollte ja bereits bekannt sein.

Und um es gleich vorweg zu nehmen: REVEL IN FLESH gehören zu den schwedischsten deutschen Bands überhaupt. Alles fängt beim Sound an: ewig-gestrig und veraltet für die einen, voller Leben und einfach kultig für die anderen. Auch beim Songwriting versucht sich das Duo gar nicht erst an Innovationen. Was man auf "Deathevokation" hört, hat man so ähnlich bereits unzählige Male gehört. Dennoch beherrschen Haubersson und Maggesson (welche sich im Booklet übrigens als Skelette darstellen) ihr Handwerk gut und brauchen sich definitiv nicht vor den aktuellen Szenevorreitern à la ENTRAILS oder MORBUS CHRON zu verstecken.

Ein wenig meckern muss ich dennoch. Leider fällt der Drumsound nicht gerade positiv ins Gewicht, wirkt er doch irgendwie kraft- und saftlos. Dazu kommt halt die ewige Frage: brauch ich REVEL IN FLESH wenn ich bereits die Klassiker von ENTOMBED, GRAVE und DISMEMBER im Regal stehen habe? Nicht unbedingt, bereuen wird man es aber auch nicht. Für Todesblei-Fetichisten der schwedischen Prägung ist das Debüt der Schwaben ein Pflichtkauf, für alle anderen zumindest einen Hör wert.

Tracklist:

1. Culpa Et Inferna
2. Shadowbreeder - Until Hell Freezes Over
3. Wings Of Death
4. Iron Coffin
5. Bloodfeast
6. Slavish Obedience
7. Opus Putrescence
8. Black Paled Elegy
9. Crowned In Darkness
10. Subconscious Error

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Enrico

Autoren Bio

Je ne sais pas. Ein Hoch auf meine Standardantwort im Französischunterricht in der Schule.

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