Plattenkritik

Revolution Mother - Glory Bound

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Release Date: 24.08.2007
Datum Review: 25.08.2007

Revolution Mother - Glory Bound

 

Das Ende kann bekanntlich auch immer einen Neuanfang bedeuten. So geschehen ist es zumindest beim REVOLUTION MOTHER Frontmann und Skate-Ikone Mike Valley. Nachdem sich Mike’s alte Band MIKE V AND THE RATS Mitte 2005 aufgelöst hatte, fiel ein wenig später zusammen mit Gitarrist Jason Hampton der Startschuss für die neue Band. Ein gutes Jahr später brachte die Band mit „Enjoy The Ride“ ihre erste Veröffentlichung in Form einer 5-Track EP ans Licht der Musikwelt.

„My initial experiences of music that mattered to me were things like Minor Threat“, gibt Mike zu Protokoll. „I definitely have been influenced and inspired by that, which came through in my songwriting. And between Mike V and the Rats and the Enjoy The Ride EP, I feel like I’ve kind of got that out of my system. I felt like I was moving in this direction and my writing’s getting broader. Our vibe is just straight Rock‘n’Roll.“

Und die Betonung liegt hier eindeutig auf Rock’n’Roll. Es ist war ein kleiner Anteil Punk Rock in den Songs, aber getragen werden die Songs eindeutig vom Rock’n’Roll. Direkt und ohne große Umschweife nach vorne, auf solider Basis. Nachdem der Einstieg mit „Come On“ gut geglückt ist, werden bei „Above The Crawl“ die Groovekeulen ausgepackt.

Diese bleiben im weiteren Verlauf zwar gezückt, aber die Band lässt es sich dann doch nicht nehmen, auch mal etwas das Tempo rauszunehmen und ein paar langsame Nummern in Form von „Bullet“ oder „Burning From Inside“ aufs Album zu packen. Vor allem letzt genannte ist ein Highlight auf dem Debütwerk des Quartetts. Die ruhigeren Songs sind durchaus der Abwechslung dienlich, auch wenn die grobe Marschrichtung gleich bleibt.

Hinter den Produktionsreglern saßen bei „Glory Bound“ zwei Produzenten am Tisch. Der Hauptteil der Songs wurde von Mudrock (Godsmack, Avenged Sevenfold, Eighteen Visions) produziert. Für die anderen Songs zeichnete sich Andy Johns (Led Zeppelin, Joe Satriani, Rolling Stones) verantwortlich.

„Mudrock was really good with the arrangements”, sagt Mike über seinen Produzenten. „I listened to what we demoed out, and I thought it was really cool, but Mudrock made things into more of a song. He tightened things up and definitely had an ear for that.“

Solider Rock, der einen hohen Grooveanteil besitzt und keine große Spielereien bietet. Freunde von gutem Rock können hier ohne Probleme zugreifen.

Anspieltipps: Switchblades & Urethane, Burning From Inside, The Accuser

Tracklist:

01. Come On - 2:14
02. Above The Crawl - 3:06
03. Switchblades & Urethane - 1:38
04. Bullet - 4:12
05. Burning From Inside - 5:00
06. Do Or Die - 3:08
07. The Real Deal - 1:44
08. The Accuser - 5:06
09. Hole In The Sky - 3:14
10. Who I Am - 3:21
11. Roll Tonight - 4:07

Alte Kommentare

von Dr.Know 27.08.2007 17:16

Sehr geile Scheibe,kein klassischer "Skaterock" wie ihn Ill Repute oder frühe Suicidal gespielt haben,sondern schön erdiger Rock´n Roll in guter Motörhead-Tradition.Produktion ist auch schön knallig,im Gegensatz zur neuen,echt entäuschenden Beowülf ein echt guter Wurf!

von gunslinger 14.09.2007 20:09

righty right! steh auch drauf. irgendwie erfrischend. außerdem is mike v. ne coole sau!

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Christoph

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