Plattenkritik

Ride The Sky - New Protection

Redaktions-Rating

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Release Date: 17.08.2007
Datum Review: 04.07.2007

Ride The Sky - New Protection

 

„Out Of The Ashes“ – treffender lässt sich eigentlich keine Einleitung für das neue Werk von RIDE THE SKY finden. Allstar-Drummer Uli Kush, der schon die Drumsticks für HALLOWEEN und MASTERPLAN geschwungen hat, ex-TEARS OF ANGER/BEYOND TWILIGHT Sänger Bjørn Jansson, Bassist Mathias Granås (XSAVIOR) und Keyboarder Kaspar Dahlqvist (DIONYSUS, STORMWIND) bringen auf dem Longplayer gewohnte Power Metal-Kost zustande.

Beim Songwriting geht man gewohnte Pfade und verlässt sich auf genretypische Songstrukturen. Verspielte Keyboardsounds treffen mal auf schnelle Power-Metal-Riffs mal auf aggressive und messerscharfe Metal-Riffs, die unterlegt durch Janssons klare und saubere Gesangsstimme die verschiedensten musikalischen Landschaften im Kopf des Zuhörers entstehen lassen und ihn auf eine musikalische Reise entführen. Der gleichnamige Opener „New Protection“ macht schon eine gute Figur und ist ein würdiger Einstieg für die folgenden 50 Minuten.

Man scheut sich jedoch auch nicht, einige Progressiv Rock Elemente mit in die Songs einfließen zu lassen. Der Song „Silent War“ überzeugt nicht nur durch ohrwurmtaugliche Texte sondern auch nur eine eingängliche Melodie und abwechslungsreiche Sonpassagen. Die gut akzentuierten Drums geben dem Song letztendlich den letzten Schliff. So ganz lässt sich „New Protection“ dann doch nicht in die reine Power Metal-Schublade stecken. Die verrückten und verspielten Keyboardsounds, die sich in jedem der 12 Songs verstecken, lassen sogar stellenweise ein Vergleich mit Mastermind DEVIN TOWNSEND zu, wie nicht nur der Song „The Prince Of Darkness“ eindrucksvoll unter Beweis stellt.
Natürlich dürfen auch die Power Metal üblichen Soli nicht fehlen, welche schön ausgespielt werden aber nicht zu Umfangreich eingesetzt werden, was den Songs eine zu lange Spielzeit verpasst hätte. Stattdessen nimmt man sich die Zeit aber übertreibt es nicht zu sehr. Ausgewogen ist hier eindeutig das Stichwort.

Tracks:
01.New Protection - 03:21
02.A Smile from Heaven's Eye - 04:17
03.Silent War - 04:34
04.The Prince of Darkness - 05:20
05.Break the Chain - 04:32
06.Corroded Dreams - 03:52
07.The End of Days - 04:12
08.Far Beyond the Stars - 04:19
09.Black Cloud - 03:37
10.Endless - 03:05
11.Heaven Only Knows - 03:44
12.A Crack in the Wall - 05:18

Alte Kommentare

von Bob Rock 05.07.2007 12:03

Kleine Anmerkung:Kusch hat bei Helloween gespielt,nicht bei Halloween.Helloween hatten zwar nen Song,welcher auch Halloween hieß,aber Halloween waren eine US-Metal Band.Nix für ungut.Ist auch jetzt nicht böse gemeint.

von @Bob Rock 05.07.2007 14:43

grüsse! Du hast echt gutes Wissen über den US-Power Metal. Ha, und jetzt darf ich noch einen drauf setzen: Das Album hiess \"Don`t metal with evil\"!. Hahaha. Klasse, dass es nocjh Leute gibt, die tatsächlich HAlloween kennen.

von Luzifer 05.07.2007 19:29

Alberne Rezi! Null Ahnung der Verfasser! Bitte lasst solche \"Experimente\" in Zukunft sausen. Emot lieber fleißig weiter!

von nell 05.07.2007 22:32

@luzifer: was fürn depp bist du denn? gibst dur n pseudo metal namen und laberst müll! gutes review!

von @Unbekannt 06.07.2007 10:42

Danke & lg zurück, Bob Rock

von Bob Rock 06.07.2007 10:45

Uli Kusch hat auch bei Gamma Ray,Sinner,Mekong Delta,Die Skeptiker gespielt. Unötig auch zu erwähnen,das Ride the sky natürlich einer der bekantesten Helloween Songs ist.Ob das wohl Zufall war?

von Luzifer 07.07.2007 11:05

@ Bob Rock: Du bist so albern. Kennst dich wohl kräftig aus im Metal Metier. Ob das wohl Zufall war? Mir laufen die Tränen....

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