Plattenkritik

Rika - s/T

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Release Date: 01.01.2007
Datum Review: 06.10.2007

 

RIKA stammen aus Österreich und offenbaren uns auf ihrer Selbstbetitelten Demo einen ruhigen und manchmal etwas zu lang gezogenen Stilmix aus Indie- und Emo-Elementen. Doch wer hier jetzt eine hippe und trendy Combo von Seitenscheiteltragenden Jungs vermutet liegt im ersten Moment falsch. Vielmehr erinnert die Musik der Band an alte Genre-Klassiker in Form von Sunny Day Real Estate und frühen Jimmy Eat World.

Getragene Arrangements und gelegentliche Ausbrüche aus dem ruhigen Schemata kennzeichnen das Demo von RIKA. Rein musikalisch wird etwas zu langatmig und wenig komplex herangegangen, wobei die lang andauernden Songs durchaus ihre Wirkung offenbaren, da sie relativ traurig anmuten. Das größte Manko der Band ist aber nicht die mit zu viel Spannung aufgeladene Musik, als vielmehr die Tatsache, dass der zweistimmige Gesang relativ mau ausfällt und wenig Abwechselung bietet. Wenn RIKA daran arbeiten und ihre Songs uns kompakter präsentieren, könnte durchaus eine interessante Band ihren Weg gehen. So bleibt für den Moment nur die Feststellung, dass RIKA nicht wirklich herausragen können.

Tracklist:

1. From Silver To Gold
2. Don't Worry About The Car As Long...
3. Fight Fire With Fireworks
4. Marine
5. Locked Doors And Keys
6. Feet Like Pillars
7. Marathon

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Dario

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