Plattenkritik

Rising Tide - Drift Away

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Release Date: 01.01.1970
Datum Review: 27.02.2006

Rising Tide - Drift Away

 

Kennt vielleicht jemand ABOVE THE STRUGGLE? Bei RISING TIDE handelt es sich nämlich um die Nachfolgeband der Niederländer. Auf ihrem in Eigenregie veröffentlichten Album "Drift Away" präsentieren RISING TIDE NY-HC der mit gelegentlichen Metalanleihen ausgestattet ist und durch gelegentliche melodische Elemente aufgefrischt wird. Manchmal sorgen diese sehr melodiösen Stellen dafür, dass der doch sehr montone Gesang sehr deplatziert wirkt, da man neben solchen melodischen Gitarren eher Gesang erwartet als das andauernde runtershouten vom Sänger. Der übringens Justin LOOKING FORWARD gar nicht so unähnlich klingt. Doch leider ist der Gesang wie gesagt ein bisschen zu monoton und dafür dann zu laut, während die Instrumente gelegentlich schöne Songs hervorzaubern. Sehr lustig ist auch die Gesangseinlage bei "On Display" die mich ein wenig an sowas wie Viking-Metal erinnert und so garnicht in den Rest des Albums passt. Aber eben solche unerwarteten Momente hellen das Album auf. Grundsätzlich bleiben RISING TIDE im Mid-Tempo und bedienen den Hörer auch ab und an mal mit Chören, Breakdown und ähnlich,. Ihre Hausaufgaben haben sie gemacht das muss man ihnen wirklich lassen. Die Produktion ist wirklich ordentlich, aber das war ja bei den Sonic-Sound-Studio (u.a. SETTLE THE SCORE) kein Wunder sein sollte.

Mit "Drift away" haben RISING TIDE unter dem Strich ein Album gemacht was sich im gehobenen Mittelfeld wiederfindet. Es hat einige sehr schöne Momente, doch um voll zu begeistern fehlt noch ein bisschen was.

Mit dabei ein Cover von ANTHRAX - "Indians"

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Christian

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