Plattenkritik

Rob Moir - Places To Die

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Release Date: 26.07.2013
Datum Review: 08.08.2013

Rob Moir - Places To Die

 

Es ist ein langer Weg vom Typen mit der Gitarre und dem Singer-Songwriter dem alle gebannt zuhören. Auch Rob Moir hat sich vor einigen Jahren auf den Weg gemacht. Irgendwo im Mittendrin sucht er nach einem Platz zum Kampieren. Am besten irgendwo auf deinem Mixtape.

Zwei Jahre lang ist Rob Moir mit nichts außer einer EP im Gepäck durch Europa getourt, bevor er sich zu den Aufnahmen zu seinem Debütalbum aufmachte. Zurückgekehrt ist der Kanadier mit „Places To Die“. Neun Songs, die dem Hörer meist recht roh und ungeschliffen entgegentreten. Dabei wirkt Rob Moir wie der typische Tresenkerl, der dir beim Bier die kantigen Geschichten des Lebens erzählt. Er zupft den Folk aus der Gitarre und trägt den Blues in seiner Stimme. Er verbindet Tragik mit Tiefe und benennt die Dinge beim Namen, aber auf seine sympathische und eigene Art und Weise. Teils besingt er seine Geschichten alleine oder lässt sich von einer kleinen Entourage begleiten.
„Places To Die“ ist keines dieser Alben, welches die Songs liefert, mit denen man gemeinsam den Sonnenuntergang besingt. Auch ist Rob Moir ein Typ, mit dem man nicht sofort warm wird. Ist dies jedoch geschehen, werden er und seine Songs zu Begleitern, den man nicht so schnell von der Seite weichen möchte.

Trackliste:
1. Lost And Found Like You
2. Goodnight Sleeptight
3. The Fear
4. Cold
5. Cop Car Crucifix
6. Love Will Cure Us All
7. Oh Margot Please
8. Ghost Money
9. Crow Stew

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Mulder

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