Plattenkritik

Ruinside - The Hunt

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Release Date: 09.11.2012
Datum Review: 09.11.2012

Ruinside - The Hunt

 

Eine finnische Band fischt in den Urtiefen der Bay Area. Was zunächst interessant klingt, hört sich auf dem Debüt von RUINSIDE leider etwas zu kopierfreudig an. Denn „The Hunt“ ist angelehnt an TESTAMENT, das Gros der Songs hört sich nach einer etwas gemilderten Variante der Thrash Urviecher an. Was an sich so schlecht nicht ist, aber mit zunehmender Spieldauer vermisst der Hörer genau die Ecken und Kanten, die Individualität zu Tage fördern. Warum auch mit einer schlechteren Kopie beschäftigen?

Interessant sind die Finnen dann, wenn sie wie im Mitgröler „Witch Hammer“ den Teutonen Stahl bemühen und leichten Fußes in den Power Metal rutschen. Dennoch fehlt trotz aller Melodieverliebtheit und technischer Kabinettstückchen und einem guten Sänger/Shouter viele Quentchen zum musikalischen Glück.

Tracklist:
1. The End (Intro)
2. Shower Of Accusations
3. Beware!
4. Hunters Of Divine Society
5. Witch Hammer (Malleus Maleficarum)
6. Hide-And-Seek
7. Labyrinth Of Silence
8. Wounded An Defeated
9. Within Hammer And Tongs
10. Belaguered
11. T.O.R.T.U.R.E.
12. Forced Confession
13. Burst Into Flames

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Clement

Autoren Bio

Ich fühle mich zu alt

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