Plattenkritik

Rumpelstiltskin Grinder - Ghostmaker

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Release Date: 13.07.2012
Datum Review: 12.07.2012

Rumpelstiltskin Grinder - Ghostmaker

 

“This album is our fastest, darkest, and most relentless album yet”

Auf ihrem dritten Album offenbaren RUMPELSTILTSKIN GRINDER zumindest mir einige Überraschungen. Mal davon abgesehen, dass die US Amerikaner aus Philadelphia jetzt unter der Candlelight Records Flagge (die ersten beiden Outputs erschienen via Relapse) segeln und nach wie vor keine Grinder sind, sind sie etwas langsamer, abwechslungsreicher und atmosphärischer geworden. Ihr Soundgerüst wurde zwar nach wie vor stark auf den Thrash Metal aufgebaut, aber es finden sich ebenso viel Death Metal Zitate auf „Ghostmaker“. Mittlerweile erinnern sie ob der energiereichen sowie sehr dynamischen Vorstellung an THE CROWN zu Deathrace King-Zeiten. Dann finden sich immer wieder Einschübe, die an Bands wie AMAON AMARTH oder sogar PRIMORDIAL als Paten schließen ließen. Auch Melodien sind kein Tabuthema, wobei aber nach wie vor der Drang nach vorn und das Tempo im Vordergrund stehen. Auch haben sich etwas langsamer Stücke in das Repertoire geschlichen, die den Willen erkennen lassen, der Variabilität zu dienen. Die vielen Gitarren Soli und ein dichter Sound, der keines der beteiligten Instrumente zu viel Freiraum einräumt, setzen dann abschließend noch Farbtupferl auf das neueste Output der mit 2 Sängern (das ist allerdings wegen Stimmengleichheit geschenkt!) agierenden Rumpelstilchen Zerkleinerer. Erwähnt werden muss auch noch, dass das Quartett durchgehend Spaß macht und Langeweile verbietet. So muss es sein!

Tracklist:
01. Those Who Are Unseen
02. Ghostmaker
03. Nightworms
04. Fucking Wild
05. Dripping With Venom
06. Cold Haunting Death
07. A Lurking Thief
08. You’ve Been Had
09. Iron Jaw
10. Get Out Of My Grave/Gigantic Graveyard
11. Run Through The Bastards
12. Desert Goblins

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Clement

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Ich fühle mich zu alt

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