Plattenkritik

Saxon - The EMI Years (1985- 1988)

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Release Date: 08.06.2012
Datum Review: 13.06.2012

Saxon - The EMI Years (1985- 1988)

 

Nach dem starken „Call To Arms“ im letzten Jahr, scheint 2012 bei den Engländern das Jahr der Box und Zusammenstellungen zu sein. Nach „The Carrere Years (1979-1984)“, welches die ersten fünf Alben beinhaltet, und der Live-DVD „Heavy Metal Thunder – Live – Eagles Over Wacken“ erscheint nun „The EMI Years“ welches sich um „Innocence Is No Excuse“, „Rock The Nations“ und „Destiny“ dreht.

Aufgemacht in einer 4-CD-Box, in der alle Scheiben leider in einem Einheitslook vorliegen, befindet sich außerdem noch die bisher unveröffentlichte Live-Aufnahme „Live At Hammersmith“ von 1985. Das ist wohl auch der einzige Grund für ein Saxon von sich diese Zusammenstellung zuzulegen. Die B-Seiten, Live-Recordings und Remixe auf den drei regulären Studioalben werden wohl niemanden so richtig vor dem Ofen hervorlocken, der diese Werke schon im Plattenschrank stehen hat. Die Alben an sich auch nicht. Sie gehören im großen und ganzen zu den eher schwächeren Veröffentlichungen in SAXONs großem Backkatalog. Sich in dieser Zeit eher dem Hard Rock und dem Radioairplay als dem klassischen Heavy Metal zugewandt, sind „Innocence Is No Excuse“, „Rock The Nations“ und „Destiny“ zwar ordentliche Alben können mit den davor erschienen qualitativ nicht mithalten.

Da es die Box zum Preis einer normalen CD zu erwerben gibt, kann jeder, der seine Saxon-Sammlung vervollständigen möchte hier gerne zugreifen und alle, die nur auf „Live At Hammersmith“ aus sind, auch. Das einem das Geld aus der Tasche gezogen wird muss man also nicht befürchten. Andererseits hätte man „The EMI Years“ zu einem teueren Preis wohl schöner aufmachen und jeder einzelnen Disk ihr ursprüngliches Design geben können – Qualität hat eben ihren Preis.

Tracklist:
CD I “Innocence Is No Excuse”
1. Rockin‘ Again
2. Call Of The Wild
3. Back On The Streets
4. Devil Rides Out
5. Rock’n’Roll Gypsy
6. Broken Heroes
7. Gonna Shout
8. Everybody Up
9. Raise Some Hell
10. Give It Everything You’ve Got
11. Back On The Streets (12“ Club Mix)
12. Live Fast Die Young
13. Krakatoa
14. The Medley

CD 2 “Live At Hammersmith”
1. Back On The Streets
2. Dallas 1 p.m.
3. The Devil Rides Out
4. Power And The Glory
5. Broken Heroes
6. And The Bands Played On
7. Crusader
8. Princess Of The Night
9. Wheels Of Steel
10. Rockin‘ Again
11.Strong Arm Of The Law
12.747 (Strangers In The Night)

CD 3 “Rock The Nations”
1. Rock The Nations
2. Battle Cry
3. Waiting For The Night
4. We Came Here To Rock
5. You Ain’t No Angel
6. Running Hot
7. Party Til You Puke
8. Empty Promises
9. Northern Lady
10. Chase The Fade
11. Waiting For The Night (7“ Version)
12. Northern Lady (7“ Version)
13. Everybody Up (Live)
14. Dallas 1 p.m. (Live In Madrid)

CD 4 “Destiny”
1. Ride Like The Wind
2. Where The Lightning Strikes
3. I Can’t Wait Anymore
4. Calm Before The Storm
5. S.O.S.
6. Song For Emma
7. For Whom The Bell Tolls
8. We Are Strong
9. Jericho Siren
10. Red Alert
11. I Can’t Wait Anymore (12“ Mix)
12. Rock The Nations (Live At Hammersmith, London)
13. Broken Heroes (Live In Madrid)
14. Gonna Shout (Live In Madrid)

Autor

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Manuel

Autoren Bio

Ich schreibe Artikel. Manchmal schlecht, manchmal gut, immer über seltsame Musik.

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