Plattenkritik

Scarred By Beauty - Sutra

Redaktions-Rating

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Release Date: 10.06.2011
Datum Review: 31.08.2011

Scarred By Beauty - Sutra

 

Irgendwo zwischen Wahnsinn, Leidenschaft und Potential kommen SCARRED BY BEAUTY daher - mit vertrackten Riffs, großen Melodien und richtig geilem Sound.
Der Silberling darf den Namen "Sutra" tragen, was soviel wie Kette oder Faden heißt.
Es zieht sich auch ein Faden durch das Album, dieser außergewöhnliche Sound, der irgendwie an Misery Signals erinnert und wohl jedem, der auf progressiven, vertrackten Metalcore steht, gefallen sollte.
Kürzlich auf Euro-Tour gewesen, wissen SCARRED BY BEAUTY auch live zu überzeugen, doch können sie es auch auf Platte?

Absolut! Die aus Kopenhagen stammenden, und zur Zeit bei Mighty Music unter Vertrag stehenden Buben (das Wort „Mann“ passt hier noch nicht), kommen mit einer Art Songs zu schreiben daher, die große Bands manchmal wohl etwas verlernt zu haben scheinen. Wer SCARRED BY BEAUTY in eine Schublade stecken will, sollte sich einen ganzen Schrank mit Ablagefächern kaufen, denn man kann die jungen Dänen einfach nicht Einordnen. In ihrer Musik steckt progressives, Mathcore, Metalcore, Deathcore und eine Brise Hardcore. Doch all dies gibt Konzept, das es schafft wirre Gitarrenstrukturen noch komplexer zu verstricken, dass dann irgendwann eine wunderschöne Melodie durch die Anlage klingt.
Jonathan Albrechtsen – ex Hatesphere – schreit sich auf allen Songs die Kehle aus dem Leib. Textlich sehr durchdacht, fehlt ihm nur noch die Nuance Variation um diese CD abzurunden.

Zusammenfassend sind SCARRED BY BEAUTY das absolut talentierteste, was die dänische Metalszene aktuell an aufstrebenden Musikern zu bieten hat. Diese erfolgreiche Mischung von Harmonie und Disharmonie sollte uns noch öfter begegnen. Augen auf halten.

Tracklist:
1. Indika
2. Circle The Reservoir
3. We Swim
4. O Brother, I Believe
5. Embers
6. About Words
7. Top Of The Morning
8. A Million Metaphors
9. Woman
10. Mountain
Total: 38:09 Min

Alte Kommentare

von scul 01.09.2011 16:25

das hat total was vom ersten Seneca album. und ja, du hast recht, misery signals. btw, maln gutes review von dir, glückwunsch ;)

von diekatze 01.09.2011 20:54

bestes metalcore-album seit langem für mich. erinnert mich eher weniger an misery signals, sondern an eine mischung aus for the fallen dreams, seneca und veil of maya, ohne wie ein abklatsch zu klingen. sehr geil. 9/10 unterschreib ich sofort

von Ray 03.09.2011 12:37

Da ich ein riesen Misery Signals Fan bin,hab uch die Platte mal angehört und ich steh voll drauf. Die Melodien sind klasse und die shouts passen zu dieser Art von Musik besser als zu Hatesphere. Echte Überraschung.Wirklich eines der besten Metalcorereleases der letzten Zeit

von Daharka 05.09.2011 16:48

Starke Scheibe, 8/10 triffts aber eher, wer den Stil und Misery Signals mag, sollte mal die aktuelle Scheibe von Volumes - Via auschecken...

von Ray 06.09.2011 10:08

Und vor allem Of Virtue - Heartsounds

von jonnybeerrrrr 06.09.2011 18:38

Brett. Fett. :) Also ehrlich, musikalisch geil, grooven wie schwein und der "Gesang" = Göttlich. Power, variabel. Was willste mehr. Nach erstem Höhreindruck beste Scheibe neben ABR-Leveler und der Gold Cobra dieses Jahr :)

von immernoch 11.10.2013 14:36

ein so verdammt gutes album!

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Mitch

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Mitch // 25 // Regensburg // Wanderlust // Roadtrips // hope.faith.love

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