Plattenkritik

Scars Of Tomorrow - The Failure In Drowning

Redaktions-Rating

Info

Release Date: 10.11.2006
Datum Review: 04.11.2006

Scars Of Tomorrow - The Failure In Drowning

 

Release Nummer fünf für das Orange County Powerhouse namens SCARS OF TOMORROW. Man könnte ja schon glatt von einer Genrebeständigkeit der Jungs sprechen, denn so ziemlich jedes Jahr liefert man neues Material ab. Die Band ist nun schon seit einiger Zeit im Victory Stall beheimatet und liefert dort zwar konstante Leistung ab, wird aber regelmäßig von neuen, frischen Signings erfolgsmäßig abgehängt. Ihr letztes Album "The Horror Of Realization"erschien gerade zu einer Zeit wo man mit Metalcore totgeschmissen wurde und ging daher, trotz der soliden Leistung, in der Masse unter. Auch dieses Jahr hört die Metalcore Releasschwemme nicht auf. Während sich aber mehr und mehr Band stärker in Deathmetal Frickeleien verlieren kommen SCARS OF TOMORROW diesen November mit eher „klassischen“ Metalcore ins Haus.

Auf "The Failure In Drowning" dominieren nämlich die Eastcoast geprägten Hardcore Parts und der metallische Einschlag kommt eher aus Kalifornien anstatt aus Europa. Zu dem kehligen Geschrei von Frontmann Mike Milford gesellen sich nun auch noch die melodisch gesungenen Parts im Sinne der Labelkollegen von ATREYU. Obwohl das Ganze deutlich eingängiger als seine Vorgänger klingt gefallen mir die Übergänge von Shouts zu den kehligen Growls besonders gut, da man sich hier durchaus an STRETCH ARM STRONG erinnert fühlt. Ansonsten bleiben SCARS OF TOMORROW druckvoll und motiviert, auch wenn sie nicht mehr ganz so aggressive wie zuvor klingen. Für die Produktion zeigte sich diesmal Eric Rachel (ATREYU, GOD FORBID, A LIFE ONCE LOST) verantwortlich, der eine gute Arbeit abliefert, die Drums jedoch ein wenig zu sehr in den Vordergrund drückt. Wer also auf ATREYU und Konsorten steht, der wird auch an "The Failure In Drowning" seine Freude haben.

Tracks:
01. Lost In The Moment
02. The Failure In Drowning
03. Broken Silence
04. The Unwinding
05. The Silence Of Sorrow
06. The Wandering
07. Nashville
08. Relive The Curse
09. Face Plastered In Black
10. The Untold Truth
11. Your Hands This Vice

Mike Milford - Vocals
Joey Atkins - Guitar
Kevin Fifield - Guitar
Ryan Severino - Drums
Dan Bieranowski - Bass

Alte Kommentare

von NewScar 04.11.2006 13:19

Schwaches Ding. Rope tied to the trigger war noch ein Lichtblick, seitdem leider nur noch mittelmaß. 5/10

von csd 05.11.2006 06:03

mainstreamcore :)

von Shit 05.11.2006 11:13

Und bei der Bandverlinkung schon wieder gepennt ;-)

von freddy.. 05.11.2006 17:04

ich finde es ehrlich gesagt, ganz gut, dass man nicht mit den ganzen schwedenriffs anfängt... aber SOT waren bisher eh immer nur oberer durchschnitt und mehr wird es wohl auch nicht werden..

von Troy 07.11.2006 18:52

absolut unspektakulär. Nur was für Leute, die wirklich zuviel Geld übrig haben.

von Saschi 08.11.2006 09:12

Michael Schumacher,bill Klinton,Boris Becker usw das meist du bestimmt grins also ich würd sie mir kaufen.

von tennis 08.11.2006 09:22

ich find\'S gut, dass sie nicht auf den schweden-wagen aufspringt..

von 7 angels 23.11.2006 17:21

tztztz....im Vergleich zum Vorgänger ist dies lediglich ein ganz laues, liebloses, kalkuliertes lüftchen...

Autor

Bild Autor

Torben

Autoren Bio

Allschools Chef

Suche

Social Media