Plattenkritik

Scary Mansion - Make Me Cry

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Release Date: 26.02.2010
Datum Review: 21.02.2010

Scary Mansion - Make Me Cry

 

Wie flirrend schön es doch klingt, wenn noisige Gitarrenarbeit mit einem simplen Keyboard gemischt wird. Irgendwie so schön nach 90er, so schön alt, so schön. SCARY MANSION, das neue Alias von Leah Hayes, vereint simplen Gitarrenrock mit genössischem Noise, lässt sich dabei niemals aus der Ruhe bringen und spielt über neun Songs eine wundervolle Mischung aus Indie und bekanntem New York Noise. Wo der Opener „No Law“ da noch an eine simple Vorstellung aus den 90ern erinnert, kommt das nachfolgende „Over The Weekend“ mit einem schönen Violinengedeck daher und lässt das Herz schneller schlagen. Gefühle sprechen lassen, das hat sie drauf! Die druckvolle musikalische Untermalung setzt dabei auf die Stärke der Gitarre, auf den Lärm der Drums und das zirpen aller Geräusche vereint. Wenn Hayes dann in ihr altes Singer/Songwriter Muster verfällt klingt das besonders schön, da „Fatal Flaw“ in sich geschlossen der wohl Schönste Song aus ihrer Feder überhaupt ist. „Make Me Cry“ ist ein kurzweiliges Album, welches geschickt mit Lärm und Stille abwechselt, dabei stets die Balance von aushaltbarem Kitsch hält und insgesamt gerade für träge Sonntage geeignet ist. Top.

Tracklist:

1. No Law
2. Over The Weekend
3. Yer Grief
4. Fatal Flaw
5. 1%
6. Mighty
7. Scum Inside
8. On My Mind
9. Look Through Your Eyes (Bonus Track)

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Raphael

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