Plattenkritik

Sean Malone - Cortlandt

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Release Date: 11.01.2008
Datum Review: 10.03.2008

Sean Malone - Cortlandt

 

Bei SEAN MALONE handelt es sich um einen Musiker, der unter anderem bei CYNIC und GORDIAN KNOT für den Basssound verantwortlich war. Nachdem CYNIC das Zeitliche segneten (und sich 2007 wieder zusammenrauften), entstand 1996 vorliegendes Soloalbum unter der Obhut des damaligen Starproduzenten Scott Burns (wobei sich auf "Cortlandt" kein Death Metal befindet). Weitere Musiker auf diesem Album sind Drummer Sean Reinert (CYNIC, GORDIAN KNOT, DEATH) oder die Gitarristn Reeves Gabrels und Trey Gunn. Das Album wurde remastered und mit "Unquity road" komplementiert, der ursprünglich nur auf der Japan Edition vorhanden war.

Bei "Cortlandt", dass bis auf "The big idea" ohne Gesang auskommt, handelt es sich um bass- und jazzlastigen Progressiverock, der einerseits sehr entspannt auf dem heimischen Sofa konsumiert werden kann, andererseits auch sehr aufwühlen und für Unruhe sorgen kann. Letztlich hat SEAN MALONE versucht, den Bass, der meist eine etwas untergeordnete Rolle im Bandgefüge spielt, die Geltung zu verschaffen, die das Instrument seiner Meinung nach verdient hat. Auf "Cortlandt" gibt der Musiker dem Instrument somit die Möglichkeit, sein tristes Hintergrunddasein zu verlassen und für 10 Tracks in das Rampenlicht zu treten.

Dies ist ihm ausdrucksvoll und spielerisch gelungen, Liebhaber des Instrumentes und Fans instrumentaler Rockmusik sollten dieses Album mal antesten.

Tracklist:
1. Controversy
2. Splinter
3. Fischer's gambit
4. Hand full of earth
5. Sinfonia
6. Giant steps
7. At taliesin
8. Big sky wanting
9. The big idea
10. Unquity road

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Clement

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