Plattenkritik

Self Against City - Take It How You Want It

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Release Date: 01.01.1970
Datum Review: 26.05.2005

Self Against City - Take It How You Want It

 

Das von den Drive-Thru Eigentümern Richard und Stefanie Reines gegründete Sublabel Rushmore Records wurde ja bereits mit dem Release von THE TRACK RECORD vorgestellt. SELF AGAINST CITY ist die erste Band, die das junge Label gesignt hat. Das Quintett aus Sacramento California stellt sich nun mit ihrer 6 Song EP, “Take It How You Want It”, den kritischen Ohren der Genrefans.

Auch SELF AGAINST CITY fallen nicht aus dem Drive-Thru typischen Soundkorsett, aus sonnigen Melodien und poppigen Emotionen. Anders als THE TRACK RECORD verzichten SELF AGAINST CITY jedoch auf die charakteristischen Powerchords und Punkhooks und haben sich primär Popsongs mit einer ausgesprochenen Catchyness verschrieben. Infektiös geht es mit dem besinnlichen im Midtempo gehaltenen “The Process (Tonight)” los, welches einen wunderbaren Refrain besitzt und mit verpoppten Rock’n’Roll Riffs um die Ecke kommt. Verträumt geht es mit “Speechless” weiter und auch im Folgenden werden angenehme Songs abgeliefert, die sanft die Gehörgänge der Zuhörerschaft umspülen. Aber auch SELF AGAINST CITY haben ein ähnliches Problem wie ihre Labelkollegen und sind nicht in der Lage sich ihre eigene musikalische Identität zu erspielen, viel zu ähnlich hören sich zig andere Bands an. Trotzdem eine schöne Ep von einer Band die man von Zeit zu Zeit mal wieder unter die Lupe nehmen sollte.

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Torben

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Allschools Chef

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