Plattenkritik

Seneca - Reflections

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Release Date: 30.03.2009
Datum Review: 06.02.2009

Seneca - Reflections

 

Sieben Fliegen mit einem Schlag erledigt das tapfere Schneiderlein und löst damit eine Geschichte aus, an deren Ende er vom König die Tochter und das Königreich bekommt. Unser Held heißt SENECA, kommt aus Charlotte, North Carolina, und bekam von König Lifeforce aufgrund seiner „Reflections“ Taten die Krone aufgesetzt. Aber was ist mit der Prinzessin Hörer? Wenn es nach dem König geht, ist diese bereits an ihn vergeben. Aber die Gören heutzutage unterscheiden sich ein wenig von den blaublutigen, heiratswilligen Mädels der Vorzeit, denn sie argumentieren und haben immer öfter eine eigene Meinung. SENECA hat sich deshalb einiges einfallen lassen. Er erledigt mit einer „Reflections“ technisch komplexen, leicht progressiven und mitunter sehr brutalen Death Metal, groovenden Hardcore und emotionale, sehr melodische Momente. Beeindruckt vom Kontrast der Stile bleiben die gegensätzlichen (genauer die prügelnden und die nicht aufgesetzt wirkenden, sondern erstrahlenden klar gesungenen) Passagen bei der Prinzessin hängen. Die Auserwählte darf auch nicht zimperlich oder etepetete sein, sie muss über ein dickes Fell verfügen wenn es darum geht, mit Brachialität und Derbheit konfrontiert zu werden. Hörer wird SENECA letztlich auf den Thron folgen, wenngleich leise in ihr aufgrund der mitunter nicht sehr homogen zusammengefassten Stile Zweifel aufkeimen. Aber sie mag den intensiven SENECA und je länger sie zusammen sind, desto stärker wird ihr Bündnis. Brautführer ist im übrigen Jaime King, der als Produzent auf dem Polterabend seine Erfahrenheit an den Reglern standesgemäß ausspielte. Und wenn sie nicht gestorben sind…

Tracklist:
01. Optical 1:27
02. Palehorse 4:56
03. Black Gold 3:06
04. Carousels 2:54
05. Birds 2:41
06. Illusions 2:52
07. The 29th Day 3:26
08. Creator 2:35
09. Your Heart In My Hands 4:00
10. Names And Faces 1:56
11. Reflections 2:39

Alte Kommentare

von blabla 06.02.2009 17:05

hört sich echt gut an.. bisschen wie härtere Misery signals

von EEHC 10.02.2009 10:54

hab mit seneca dieses scheiss phänomen das mir der song anfangs echt gut gefällt doch dann kommt son ätzender breakdown dann wirds wieder gut und schon wieder breakdown usw... ohne diese niveaupausen wärs n tolles album. schade

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Clement

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Ich fühle mich zu alt

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