Plattenkritik

Sidetracked - Split with KACHEL

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Release Date: 01.01.2011
Datum Review: 09.03.2011

Sidetracked - Split with KACHEL

 

Puh - SIDETRACKED hatte ich trashiger in Erinnerung. Was’n da passiert? Ist ja erstmal auch egal. Einführung: SIDETRACKED aus Dortmund haben mit ihren Freunden KACHEL aus München eine Split 7“ aufgenommen und veröffentlichen jene via Final Exit Records und Rising Riot Records. SIDETRACKED haben 4 Songs, KACHEL gerade mal zwei und wie erwähnt sind SIDETRACKED plötzlich wesentlich sortierter unterwegs. Das steht ihnen ziemlich gut, zumal die Stimme gekonnt mit Melodien und Hooks spielt, während man gewohnt ironisch zur textlichen Sache schreitet. Macht ziemlich Bock, funktioniert auch live blendend und gerade SIDETRACKED sollten einfach mal was mehr machen.

Auch KACHEL schreiben sich zwar deutlich (Hardcore)Punk zu, bedienen sich jedoch sehr wohl dem druckvollen Spiel von Hardcore, einem gewissen Crust-Anteil und Stilmitteln wie eben Crew-Shouts („Notes From The Crest“). Dass man hier aber nicht auf plumpe „Gottchen, wie schlecht es mir geht“-Lyric setzt macht diese EP besonders sympathisch. “Ignore the contradiction between regularities and the subliminal impression of their lability. The only thing that stays the same is change” mag für viele natürlich trotzdem etwas arg nihilistisch klingen. Hinterfragt man den Sinn aber, dürfte klar sein, dass das alltägliche Leben im Überall gemeint ist. Klingt ziemlich gut, dürfte live auch prima funktionieren. Gibt’s die noch?

Tracklist:

A-Seite – SIDETRACKED
1. Hands Full Of Confession And Mouthfull Of Shit
2. 1919
3. The clean Record
4. Cease Fire
B-Seite – KACHEL
1. Cut The Rope
2. Notes From The Crest

Alte Kommentare

von fred 10.03.2011 09:32

Strike First! ach nee... Another Breath?! jetzt hab ichs, The Casting Out!!! oh mann, das cover verwirrt mich. review klingt ja so, als sollte man sich die Jungs mal geben

von typ 01.07.2011 11:29

ja, kachel gibt es noch, und witzigerweise kennt der layoutmensch thecastingout bis heute nicht, war also tatsächlich zufall das die cover sich so ähneln....

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Raphael

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