Plattenkritik

Silentium - Seducia

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Release Date: 01.01.1970
Datum Review: 05.04.2006

Silentium - Seducia

 

Dieser Tage bleibt einem auch nichts erspart. Nicht nur, dass der Frühling hier zu Lande bisher völlig ins Wasser fällt, nein, auch schreckliche Gothic Bands plagen mit anstrengenden Releases. Die Sache mit dem Frühling kann ich SILENTIUM zwar nicht anhängen, ihr Album „Seducia“, welches ich zu besprechen habe, ist jedoch auf ihrem Mist gewachsen.

Natürlich gibt es Menschen die es mögen, wenn sie über 50 Minuten mit nervigstem Genöle einer Sängerin beschallt werden, die ab und zu von wütenden Männerstimmen unterstützt wird, so dass sich das Ganze Gothic Metal schimpfen darf, ich für meinen Teil kann allerdings null Komma gar nichts mit solcher Musik anfangen, selbst wenn ich mir Mühe gebe. Keyboard und Violine geben diesem ganzen dunklen Melancholieritt noch den letzten Schliff, so dass eine CD entsteht die mich vielleicht als Rasierspiegel in den nächsten Urlaub begleiten kann, den Weg in meinen Player allerdings nicht mehr einschlagen wird. Das Cover der Scheibe hätte mir vielleicht schon eine Warnung sein sollen, und im Nachhinein bin ich auch enttäuscht, dass der Name der Band nicht mehr die Musik auf „Seducia“ geprägt hat.

Release: 23.04.2006

Tracks:
1.Hangman's lullaby
2.Serpentized
3.Dead silent
4.Unbroken
5.Frostnight
6.Children of chaos
7.Empress of the dark
8.Seducia

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Konstantin

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