Plattenkritik

Silver - World Against World

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Release Date: 20.10.2006
Datum Review: 30.10.2006

Silver - World Against World

 

Als SILVER die ihre Vorbilder TURBONEGRO auf ihrer "Scandinavian Leather" Tour begleiten durften, konnte man den eigenen Rock’n’Roll Sound der richtigen Zielgruppe näher bringen. Da das letzte Album dann doch eher ein wenig glatt ausgefallen ist, kündigte man bereits im Vorfeld für "World Against World" einen hochkarätigen Rundumschlag an. Nun rotiert das rotzige Teil mit seinen 14 Songs bereits seit einiger Zeit in der heimischen Anlage und in der Tat fallen SILVER Anno 2006 wesentlich rauer und schroffer aus.

"World Against World" stinkt nach Adrenalin und Benzin. Hier wird rotziger Punkrock in bester skandinavischer Manier mit Hardrock, Rock’n’Roll und einer dicken Priese Glam verschmolzen. Man entfernt sich ein gutes Stück vom Mainstream, überzeugt durch Rückbesinnung und einen latenten, düsteren Einschlag. Das Resultat macht ordentlich Spaß und erinnert natürlich an TURBONEGRO, BACKYARD BABIES und Konsorten. Gerade mit erstgenannten Vorbildern darf man sich jedoch noch nicht ganz messen lassen sondern behält weiterhin den Status als passender und ansprechender Opener für die Genrehoheit bei. Trotzdem stellt "World Against World" einmal mehr das Vermögen der Skandinavier unter Beweis, die im Rock’n’Roll geschäft wohl noch lange Zeit die Nase vorn haben werden.

1. Homesick
2. Dogs & Locusts
3. The Personal Decay
4. Everything Means Nothing
5. Son Of Sam
6. Only Boring People Getting Bored
7. Shelter
8. Field Of Blood
9. The Resting Place
10. Quiet Havoc
11. Stillborn Too Late '78
12. Tormentors
13. The Stand
14. Hold Fast

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Torben

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Allschools Chef

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