Plattenkritik

Sinbeats - S/T

Redaktions-Rating

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Release Date: 24.04.2006
Datum Review: 02.05.2006

 

Schon sehr lange in den Jugendzentren der Republik unterwegs sind die Frankfurter SINBEATS. Nach zahlreichen Auftritten bringen Arkadius Neumann (Bass), Wolfgang Huth (Vocals, Drums, Percussions) und Harry Wolff (Vocals, Guitars, Keyboards) jetzt eine CD an den Start, an der sie drei Jahre lang zusammen mit Produzent Paul Williams rumwerkelten. Was lange währt, wird nicht immer gut und so hört sich das nach der Band benannte Album doch sehr nach Proberaum und billigen Transistorverstärkern an. Das Songwriting hat jedoch einige lichte Momente und rechtfertigt wohl die Veröffentlichung.

Der Sänger weckt nicht nur wegen des Eindrucks der Langeweile, sondern auch wegen des deutschen Akzents, Erinnerungen an die großen CAMOUFLAGE. Die Rhythmusabteilung zeigt sich solide und hier und da werden ein paar Percussions eingestreut. Der Gitarrist hat allerdings mit seiner Intonation und schlechten Sounds zu kämpfen. Die Produktion von „Sinbeats“ ist auch eher suboptimal, irgendwie passt das aber auch ins Gesamtbild irgendwo zwischen Wave, Rock, Indie und Dark. Insgesamt ist die Platte tief in den Achtzigern verwurzelt.



Tracklist:
01. Down The Line
02. Farewell
03. All Your Sundays
04. Annabel Lee
05. I Want My Analogue Life Now
06. Burning All Stars
07. Bury My Heart
08. Durango
09. Intertribal Hymn
10. Poor Jack
11. Zero
12. Shell Beach
13. Sunshine

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Floris

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