Plattenkritik

Six Reasons To Kill - Another Horizon

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Info

Release Date: 06.06.2006
Datum Review: 21.05.2008

Six Reasons To Kill - Another Horizon

 

Nunja, da ist sie nun, die neue Platte der Metal/Death/Hardcore-Walze aus dem beschaulichen rheinland-pfälzischen Koblenz. Was die 5 Musiker um ihren neuen Frontmann Thorsten Polomski (ex-BUBONIX) hier auffahren, lebt zuerst einmal von der sauberen, fetten und arschtighten Produktion, für die Kristian Kohlmannsleder, welcher u.a. auch schon für BLEED INTO ONE oder THE OATH super Arbeit abgeliefert hat, verantwortlich ist.

Neben dieser guten Soundqualität zeigen sich SIX REASONS TO KILL auf „Another Horizon“ von ihrer ganz böse Seite, werden hier doch v.a. düstere und brutale Metalparts mit Hardcore zu einem heftigen Bastard vereint, der einen direkt wegbläst. Da kann man zum einen den unglaublichen Beginn von „Bleeding Stereo“ anführen, der so fett rüberkommt, wie schon lang nicht mehr von einer Metalcore-Band gehört. Auch das Gesangsrepertoire von der oben erwähnten Frontsau wird hervorragend in das Soundgewand eingewebt, mal wird in NYHC-Manier gebrüllt, mal die Death-Growl-Variante eingesetzt, um dann bei einigen Tracks mit gut klingenden Clean-Vocals alle Facetten abzuarbeiten. Was allerdings beim mehrmaligen Hören von „Another Horizon” etwas negativ hängen bleibt, ist die Tatsache, dass das Album durchaus einige Längen besitzt und so nicht durchweg konstant überzeugen kann.

Wer allerdings solche Granaten wie den oben bereits angesprochenen Track oder das harte „Massgrave Memorial“ im Gepäck hat, der kann diesen Punktabzug locker verschmerzen. Fakt ist, dass SIX REASONS TO KILL hier ein durchaus gutes Metalcore-Album abgeliefert haben, was v.a. Freunde der etwas härteren Gangart durchaus anchecken sollten.


TRACK LIST:
01 Introduction
02 Observer
03 Another Horizon
04 On This Battlefield
05 Weak In Darkening
06 Eyesore
07 …And Tomorrow’s Gone
08 Bleeding Stereo
09 Massgrave Memorial
10 Phoenix
11 Ammunition
12 Beside Nowhere
13 The Hardest Revenge

Alte Kommentare

von DrMindchaos 22.05.2008 19:54

Goode Kritik! Aber ich finde die Scheibe gewinnt mit jedem Hördurchgang. Beim ersten mal dachte ich: "wie öde"! Aber wer alle SRTK-Releases zuhause hat muss iauch mal beim neuen Werk genauer hinhören dacht ich mir. Der neue Sänger klingt zwar nicht ganz so evil aber variabler isser. "Ammunition" ist auch der Killer! Refrain wäre clean total öde aber so gebrüllt sehr geil. Sind schon ne Menge leckere Parts drauf auf der Platte!

von FKK 12.06.2008 14:26

stimmt, frisst sich nach mehrmaligem Genuss fest.

von Shit 12.06.2008 15:04

Habe jetzt leider nicht im Kopf, welche Songs mit so gut gefallen haben. Aber ich glaube "Ammunition" war auch mit dabei (gerade wegen des cleanen Refrains). Aber es stimmt schon, wie mit allen SRTK ist es hier auch wieder so, dass man sich die SCheibe mehrmals anhören muss. Dennoch bleibt es dabei, dass sie es schaffen Parts oder auch ganze Stücke zu schreiben die wirklich Killer sind, dann aber auch wieder Elemente reinbringen, die einfach nur nerven. Vielleicht ist das auch der Grund, dass sie es nie geschafft haben (und vermutlich nie schaffen werden) aus ihrer Nische herauszukommen. Ihnen fehlt der letztendliche Kracher. Und was mich hier echt anpisst ist, dass man unten Buchstaben verwendet, die weiß oder gelb sind und nicht zu erkennen sind. Was für eine Scheiße!

von FKK 12.06.2008 15:06

@Shit: Schlechte Laune??

von Shit 12.06.2008 21:29

Wenn Du das auf meinen letzten Satz beziehst... Ist doch wirklich fürn A.... wenn man einen Text schreibt, denn posten möchte und man dann raten darf, was für ein Buchstabe oder Zahl verwendet wurde. Frei nach Otto Walkes: Weißer Adler auf weißen Grund...

von Freddy 12.06.2008 21:46

Also ich find das Album besser als den Vorgänger.. aber den fand ich auch extrem schlecht.. also gibts 6/10

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Benjamin K.

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