Plattenkritik

Skyfire - Esoteric

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Release Date: 18.09.2009
Datum Review: 08.09.2009

Skyfire - Esoteric

 

"Die penetrante Kitschigkeit diverser Kollegen hat bei den Schweden keine Chance"

SKYFIRE kredenzen auf "Esoteric" Symphonic Black / Death Metal? Da zunächst Bandname, Albumtitel und Stilbeschreibung etwas gruselig wirken, ist vorab Entwarnung zu geben, denn hinten ist ein ordnungsgemäß geschnürtes Paket herausgekommen. "Esoteric" ließ einige Jahre auf sich warten, Schuld waren wie immer in solchen Fällen diverse Besetzungswechsel. Aber nun scheinen die Schweden ein konstanteres Lineup beisammen zu haben und leben dies in ihrem neuen Album aus. Im Vordergrund stehen das Aufeinanderprallen von Bombast und Härte, das alles garniert durch einen modern Metal mäßig shoutenden Sänger, der sein Wässerchen nicht durch klare Einschübe trübt. Streckenweise arg verspielt vor sich hinklimpernde Keys gehören genauso zum Sound wie episch inszenierte Passagen. Aber die Songs sind als solche zu erkennen, sind bei aller gebotenen Aufmerksamkeit mit einem roten Faden ausgestattet und erinnern nicht immer an DIMMU BORGIR (die Band steht oft Pate für die Schubladenbezeichnung), sondern es wurde auch traditioneller Metal anvisiert, der sich vor allem in den kräftigen Soli entlädt. Wer klassisch angehauchten, durchaus aggressiven Metal mit Keys braucht, sollte SKYFIRE beide Ohren schenken.

Tracklist:
01. Deathlike Overture (Intro)
02. Esoteric
03. Rise And Decay
04. Let The Old World Burn
05. Darkness Descending
06. Seclusion
07. Misery's Supremacy
08. Under A Pitch Black Sky
09. Linger In Doubt
10. The Legacy Of The Defeated
11. Within Reach [bonus]

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Clement

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Ich fühle mich zu alt

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