Plattenkritik

Slowride - C/S

Redaktions-Rating

Info

Release Date: 01.01.1970
Datum Review: 05.01.2006

 

Es ist schon mehr als beeindruckend was Slowride seit ihrem Debüt Album „As I Survived The Suicide Bomber“ gelungen ist. Während man auf diesem Album fast noch dazu neigte Melodycore zu spielen, oder zumindest extrem melodisch und leicht zugänglich war, zeigte man auf dem zweiten Album „Building A Building“ schon eine ganz andere und viel rauere Seite der Band. Plötzlich kam der Noise und die Distortion mit in das sonst so harmonische Schaffen des Erstlings. „Buliding A Building“ ging damals völlig an mir vorbei und bis heute kann ich wenig mit dem Album anfangen, weil es noch zu krampfhaft die Veränderung im Slowride Lager ankündigte.

Ganz anders auf dem dritten Werk der Dallas Band. Die „Horsemen of the Apocalypse“ zeigen sich viel energetischer und gradliniger aber schaffen es dabei im Schlaf das neue, rockigere Gesicht zu wahren. Schwere Gitarren, wummernde Bässe und ein Sänger der irgendwo zwischen Dave Grohl und dem Kyuss Sänger einzusiedeln ist, machen dieses Album zum besten Output der Band bis jetzt. Hier und da klingt sogar ein wenig Wüstenrock durch, ab und an wird es etwas psychedelisch, aber immer mit der markanten und sehr eigenen Slowride Kante im Fundament der Songs. Große Melodien inklusive! Wem Trail of Dead zu anstrengend sind, oder die Foo Fighters zu banal, der braucht das neue Slowride Werk. Und wenn sich sogar mein Mitbewohner mal erkundigt was grade aus meinen Boxen schallt, dann ist nach vorne gehender Rock garantiert.

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Shawn

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