Plattenkritik

Smut Peddlers - Coming Out

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Release Date: 01.01.1970

Smut Peddlers - Coming Out

 

TKO Records geht in seine nächste Release Runde und diesmal geben die SMUT PEDDLERS ihren Full Length Einstand auf dem gestandenen Punk-Label. Nach mehr als 10 Jahren Beach Punk und über 50 Releases auf 7 Inches, Compilations etc, ist "Coming Out" der mittlerweile fünfte Longplayer des Quintetts. Zumindest die Funsport Fraktion dürfte an den SMUT PEDDLERS nicht vorbeigekommen sein, waren sie doch in so ziemlich jedem Skateboard Video Magazin vertreten und brachten es mit einem Song ("Let's Get Fucked Up") auf den "Jackass – The Movie" Soundtrack. Auch mit "Coming Out" stellen SMUT PEDDLERS einmal mehr unter Beweis, dass ihr Sound nach all den Jahren immernoch seine Berechtigung hat und die Band mit dem weiblichen Drummer (was ja durchaus ungewöhnlich und deshalb anzumerken ist) ihren dreckigen Punkrock im SoCal Style vom Strand in die Wohnzimmer der Hörerschaft holen.

Frontmann John Ransom hat das richtige, angepisste Organ für seine doch sehr kritischen Lyrics über korrupte Politiker ("State Of The State") oder Drogen, ("Driftwood Nights", "Vernon Girl") und das Ganze mit der Attitüde und Energie einer neu gegründeten Combo. Bei ihrer Europatournee im Jahre 2002 haben SMUT PEDDLERS scheinbar gefallen an Deutschland und seinen Großstädten gefunden. Man singt über die Reeperbahn ("Hamburg Deerns") oder das Leben in Berlin ("Kreuzberg 36") und so ist es kein Wunder, dass die Flüge für die anstehende Europatour bereits gebucht sind und SMUT PEDDLERS uns im Mai wieder beehren. Bis dahin sei jedem der erfrischende Sound der PEDDLERS ans Herz gelegt, besonders das von einem rockenden Piano dominierte "Dead End" hat es mir persönlich angetan.

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Torben

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Allschools Chef

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