Plattenkritik

Snotnosekids - This is Snot'n'Roll

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Info

Release Date: 21.11.2014
Datum Review: 28.11.2014

Snotnosekids - This is Snot'n'Roll

 

Seit Neuestem gehört die deutsche Band zur SAOL-Familie.
Snotnosekids (zu dt. „Rotznasen“) verkörpern ihren Bandnamen sehr gut in ihrer Musik.
Obwohl sich Einflüsse des Punk, Metal und besonders Heavymetal zeigen, beschreibt es doch ihr selbstgegründetes Genre „Snot’n’Roll“ recht passend.
Mit ihrem Debütalbum „This is Snot’n’Roll“ (seit 21.11.2014 erhältlich) möchten sie „alle faulen Hintern von den Sofas losreißen“.

Dass die Snotnosekids anders sind zeigen sie allein schon bei der Gestaltung ihrer LP.
Diese liefern sie nämlich in einem Buch. Und nein, Lyrics findet man hier kaum. Dafür aber allerlei Kram wie Comics, Fotos, Bildchen und so weiter.
Das Album ist vor allem eines: frech!
Direkt zu Beginn wird man von einer sehr schmutzigen, hohen, kettensägenartigen Frauenstimme mit den Worten „This is Snot’n’Roll“ umgehauen.
Dazu kommen später auch männliche Cleans sowie Shouts.
Mit schnellen, wilden, rockig-metalligen Gitarren sowie treibenden donnernden Drums stürmen die Snotnosekids schlagartig die Gehörgänge ihrer Zuhörer.
Freche, schmutzige Musik, welche sich an keine klassischen Songstrukturen hält sorgt für chaotische Songs, welche auf eine verrückte Art und Weise dennoch geordnet scheinen.
Während die weibliche Stimme meist sehr hoch, kratzig und schmutzig klingt, so bewegt sich die männliche Singstimme eher im tiefen Bereich und überzeugt mit Cleans oder Shouts.
Die Texte sind auf Englisch und in Deutsch verfasst.
Obwohl die „Rotznasen“ meist sehr wilde, verrückte, hysterische Songs spielen, so zeigen sie in ihrem Debüt, dass sie auch ganz anders können.
Der ein oder andere Song weist teils bluesige Strukturen auf, bevor er sich in einen frechen Sound wandelt.
Außerdem überraschen die Snotnosekids sogar mit einem melancholischen Lied, welches sich zwar von den anderen Songs abgrenzt, aber dennoch den Charakter der Band behält.

Tracklist:
1. Into The Snot
2. Mrs. Goodman
3. Snot’n’Roll
4. Protect & Serve
5. Preateritum
6. What If God Is Wrong
7. Beast Inside
8. Final Day
9. Armer Paul
10. Cut The Crap
11. Be My Bee
12. It Is You
13. TA 1056

Autor

Bild Autor

Janis

Autoren Bio

angehende Bandmanagerin, Studium Musikwissenschaften

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