Plattenkritik

Soulbound - Towards The Sun

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Release Date: 16.03.2012
Datum Review: 12.03.2012

Soulbound - Towards The Sun

 

Das große Metalkino kommt diesmal aus…richtig…Bielefeld! „Die Stadt gibt‘s doch gar nicht…“ heißt in diesem Fall SOULBOUND, und das Ergebnis des ersten „richtigen“ Lebenszeichens lautet auf den schönen Titel „Towards The Sun“.

Wenn alle überflüssigen Momente abgeschnitten werden (das Intro „Eclipse“, der Chillout „Sunrise“ und der abschließende Remix von „Down In Destruction“) verbleiben immerhin noch 5 bärenstarke Tracks, die sowohl Jünger moderner Spielarten als auch Liebhaber älterer Metalklänge verzücken sollten. Denn die Essenz ist modern und Metal, es werden sogar mitunter Klischees bedient, ohne diese ins Lächerliche ziehen zu wollen. SOULBOUND gehen dabei aber nicht soweit wie A7X, sondern sie verzichten auf Hochglanz und bieten technisch (bitte beachten: Dieses Album wurde mit Bass eingespielt und dieser wird sogar herausgehört! Und das mehrmals!!) hervorragend umgesetzte Kost für den flächendeckenden Mittelstand. So sind die Songs trotz eines progressiven und hakenschlagenden Einschlags (hervorragend im hinteren Teil von „Halloween“ umgesetzt, wo der Hörer etwas unsicher wird, ob er nicht aus Versehen den Umschalter betätigte) nachvollziehbar und gehen immer auf den Refrain, wobei es sich hier um solche handelt, die weit entfernt von „der Nächste bitte!“ sind. Als bestes Beispiel dienen die Melodiebögen von „Halloween“ und „Towards The Sun“ (das Anfangsriff klingt gefährlich nach AILD), für letzteren würden sich tausende von „Gefällt mir“ Saiten-Scheitel-Bands die Gliedmaßen abhacken lassen, wenn ihnen nur einmal solche Wundertüten im Gehirn platzen. Und auf vorliegender EP gibt es sogar mind. 2 dav...

...ach, fast vergessen: Johnny, Felix, Mario, Patrick und Jonas können auch aggro sein, der Melo Death musste raus und die Jungs haben gleich mehrfach zugeschlagen. Also Augen auf beim Musikkauf, SOULBOUND sollten ganz oben auf der Einkaufsliste im März 2012 stehen!




Tracklist:
1. Eclipse
2. Halloween
3. Curse Of Vanity
4. Down In Destruction
5. Towards The Sun
6. Sunrise
7. Broken Pieces
8. Down In Destruction Remix

Alte Kommentare

von fuck 13.03.2012 12:01

"...für letzteren würden sich tausende von „Gefällt mir“ Saiten-Scheitel-Bands die Gliedmaßen abhacken lassen, wenn ihnen nur einmal solche Wundertüten im Gehirn platzen" hahaha

von the green 24.04.2012 09:54

hab die jungs live in würzburg erlebt... echt eine großartige liveband!

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Clement

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Ich fühle mich zu alt

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