Plattenkritik

Sounds Like Violence - With Blood On My Hands

Redaktions-Rating

Info

Release Date: 09.02.2007
Datum Review: 10.01.2007

Sounds Like Violence - With Blood On My Hands

 

Im Jahre 2004 landeten die Schweden von SOUNDS LIKE VIOLENCE einen ziemlichen Überraschungserfolg mit ihrer "The Pistol" EP. Unkonventionell, energetisch, verschroben und irgendwo zwischen Indie Rock und Post-Hardcore mit der gewissen Emo-Herz-Schmerz-Kante war diese Veröffentlichung angelegt und uferte in eine nette Tour durch deutsche Gefilde. Dann ließ man sich jedoch erheblich Zeit und entgegen üblicher Gepflogenheiten folgte nicht kurz nach der EP der Lonplayer. Dieser erscheint nun im Februar 2007. Deep Elm bleibt die amerikanische Labeheimat, für Europa wurde Burning Heart ins Boot geholt.

"With Blood On My Hands" macht jedoch nicht dort weiter wo "The Pistol" aufhörte sondern zeigt sich durchaus melodischer und strukturierter. Die Vocals von Andreas Soderlund haben sich zwar immer noch ihre schräge und schiefe Ästhetik bewahrt, hören sich jedoch ein wenig softer und weniger aggressiv an. Ich hatte hiermit anfangs sichtlich meine Probleme, nach wiederholten Hördurchgängen steigt der Hörgenuss jedoch exponentiell und man erfreut sich an der gewachsenen Band. "Death Will Do Us Apart" ist ein kleiner Hit geworden und auch sonst passen zwischen die schrammeligen Töne und harten Riffs jede Menge Melodien und Harmonien. Auch wenn wir schon genügend Alben über gescheiterte Beziehungen gehört haben, dann ist der Pathos auf "With Blood On My Hands" doch etwas Besonderes und pulsiert förmlich durch den Raum. Freut euch also auf ein schönes und definitiv nicht alltägliches Release dieser sympathischen Schweden mit ihren Röhrenjeans.

01. Nothing
02. Were You Ever In Love With Me?
03. Wrong
04. Death Will Do Us Apart
05. Changes
06. Glad I'm Losing You
07. Favourite Son
08. Heartless Wreck
09. Cold Cold Blood
10. Directions
11. Longing For A Warm Embrace
12. The Greatest

Philip Hall (guitar)
Andreas Soderlund (vocals, guitar)
Daniel Teodorsson (bass, vocals)
Daniel Petersson (drums)

Alte Kommentare

von Fab 22.05.2009 19:39

wirklich gute platte:)

Autor

Bild Autor

Torben

Autoren Bio

Allschools Chef

Suche

Social Media