Plattenkritik

Soundshok - The Bringers Of Bloodshed

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Release Date: 26.09.2008
Datum Review: 27.09.2008

Soundshok - The Bringers Of Bloodshed

 

"Großbritannien hat schon seit den frühen Achtzigern eine Tradition finsterer Extrem-Bands, die für ihre ganz eigenen, fiesen Metal-Sounds berüchtigt sind. SOUNDSHOK passen bestens in dieses Muster." Wie passend doch manchmal ein Infozettelchen sein kann (aber nur manchmal...). SOUNDSHOK walzen sich auf ihrem Einstandswerk "The Bringers Of Bloodshed" ziemlich altbacken und tief verwurzelt in den 80er Jahren durch 34 Minuten Brachialität. Das aggressive und sehr monotone Shouting gepaart mit den ordentlich groovenden Aggroparts macht zunächst Spaß, gerade wenn Tempo aufgenommen oder in Slomopassagen gedrosselt wird. Aber leider versickern die Songs zunehmend in Stumpfheit und Vorhersehbarkeit. Hinzu kommt ein viel zu sehr in den Vordergrund getriggertes Schlagzeug, das den ohnehin sehr dumpfen Sound verwässert. Hier wäre weniger mehr gewesen. Dennoch haben SOUNDSHOK ein Gespür dafür, den Hörer an die Wand zu drücken und ihne dort festzunageln. Dieses Gespür, das beim nächsten Versuch in richtig gute Songs umgesetzt werden muss, wird beim Debüt mit 666 Köpfen belohnt.

Tracklist:
1. The Bringers of Bloodshed 04:00
2. Salvation of the Wolves 03:19
3. Genocide? 03:18
4. Rebirth 04:11
5. Respect Is to Kill 04:02
6. Isolation Is Power! 04:39
7. Self Destroyer 03:36
8. Choke Back the Blood 02:37
9. As It Burns 04:40

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Clement

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Ich fühle mich zu alt

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