Plattenkritik

Spiteful - Come Out And Play

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Release Date: 20.11.2007
Datum Review: 28.12.2007

Spiteful - Come Out And Play

 

SPITEFUL spielen gemäß Anpreiszettelchen „Punkrock gepaart mit Rock and Roll und dem nötigen Pop-Appeal“. Hinzufügen möchte ich, dass das norditalienische Trio im Booklet Karo-Slipper Vans und gestreifte Krawatten trägt und auf 4 von 10 Seiten abgelichtet wurde. Demzufolge sind auch Emocore und Screamo fester Bestandteil der musikalischen Ausrichtung. Mit „Incomplete“ befindet sich sogar ein Coversong jener Gruppe auf „Come Out And Play“, die wegweisend für diese Art der Musik war: Den BACKSTREET BOYS (das soll jetzt nur ein Witz sein!). Vielleicht charakteristisch für die Ausrichtung SPITEFULs, die nach oben wollen und dazu die Herzen aller Mädels brechen müssen. Aber auch charakteristisch dafür, dass die Jungs viel Herzblut in ihr Debüt investiert haben und auch nicht vor einem solchen Cover zurückschrecken. Diese Herzblut hört man vom ersten bis zum letzten der zehn Songs. Und das nötige Talent will ich ihnen auch nicht absprechen, Songs wie „Brand New Glory“ und „Love And Hate“ brauchen sich definitiv nicht zu verstecken. Aber wer GOOD CHARLOTTE (um eine Referenzband zu nennen) im Schrank hat, braucht SPITEFUL nicht. Es fehlt somit die eigene Identität, die letztendlich der Gruppe dazu verhelfen könnte, aus der Masse an gleichgelagerter Veröffentlichungen nach oben zu steigen. Für ein Debüt ist „Come Out And Play“ aber auf jeden Fall hörenswert.

Tracklist:
1. Rising From Our Own Ashes
2. Come Out And Play
3. Brand New Glory
4. Nothing To Regret
5. For You
6. Love & Hate
7. Incomplete
8. Winter Fairy Tale
9. Evelyn
10. Brand New Glory ( Acoustic Version)

Alte Kommentare

von blake schwarzenbach 29.12.2007 11:27

erklär' doch bitte mal den zusammenhang zwischen "karo-slipper vans" bzw. "gestreiften krawatten" und emocore. eine wirklich saudämliche besprechung, sorry!

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