Plattenkritik

Spout - We Brake For Nobody

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Release Date: 01.01.1970
Datum Review: 20.12.2005

Spout - We Brake For Nobody

 

Ein Österreichisches Sextett namens SPOUT hat seinen zweiten Longplayer namens "We Brake For Nobody" an den Alpenrand gehievt. Erste Erfolge feierten die Kombo aus Graz mit ihrem 2002er Album "The Ultimate Love Connection" welches in Europa immerhin 2000 Einheiten über den Ladentisch wandern lies und in Japan weitere 7000 Einheiten umsetzten.

Mit dem aktuellen Anlauf, der ganz klar in Richtung MTV und VIVA Rotation zielt, beamen die Jungs den Zuhörer direkt in die späten 90er. Ordentlich produzierte Nu Metal bzw. Rapmetal findet sich in 15facher Ausfertigung auf dem Silberling und es wird nur so mit Hip Hop Styles, Sprechgesang, Scratches und dem typischen Nu Rock Riffbollwerk um sich geschmissen, dass ich ständig auf den "Keep Rollin’ Rollin’Rollin’" Refrain von Fred Durst warte. In der Tat hört sich der Output auf "We Brake For Nobody" fast zu jedem Zeitpunkt nach LIMP BIZKIT zu ihren "Significant Other"-Zeiten an, und der Gesang von Stefan Unterweger orientiert sich ebenfalls erstaunlich nahe an den Gesangsleistungen des Vorbildes. Bei "Fall Into You" klaut man noch ein wenig bei KORN und munter geht es weiter. Natürlich verstehen SPOUT ihr Handwerk und standen bereits mit vor Acts wie MACHINE HEAD, SLIPKNOT, NICKLEBACK oder PUDDLE OF MUD auf den großen Bühnen in Österreich und Umgebung aber was hier mit "We Brake For Nobody" abgeliefert wird kommt zum einen ca. 6 Jahre zu spät und entbehrt zum anderen jeglichem originellen Anreiz. Schade eigentlich, denn das ganze Promp-Package machte doch einen so appetitlichen und liebevollen ersten Eindruck.

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Torben

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Allschools Chef

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