Plattenkritik

Stigma - Concerto For The Undead

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Release Date: 30.04.2010
Datum Review: 06.07.2010

Stigma - Concerto For The Undead

 

Das zweite STIGMA Album wartet gleich auf den ersten Blick mit einer Überraschung auf: Wo ist denn der an Deathcore erinnernde Bandschriftzug geblieben? Jetzt thront ein vom Gore inspiriertes Logo über dem Horror Konzept, das konsequent im Booklet mit einem Comic fortgesetzt wurde. Nichtsdestotrotz haben wir es mit einer Melange aus Death Metal und Hardcore zu tun, kurz einer TBDM Variante aus Italien. Und das die zum Quartett geschrumpfte Band technisch so einiges auf dem Kasten hat, dürften all diejenigen festgestellt haben, die sich bereits am Vorgänger “When Midnight Strikes“ ergötzten. Auch „Concerto For The Undead“ ist eine aggressives Brett geworden, dass voll ist von doppelläufigen Leads, brutalen Breakdowns und dem obligatorischem Wechsel zwischen Shouts und Growls lebt. Es lässt förmlich Energie von der Decke tropfen, auch ist durchgehend das Bemühen hörbar, eine eigene Nische im Dickicht des Booms zu erhaschen. STIGMA gehen nicht nach Reißbrett vor, sondern lassen sich zur Unterhaltung einige instrumentale Kabinettstückchen einfallen. Hin und wieder erinnern die Italiener an CARCASS, wenn sie wie die Engländer auf „Necroticism – Descanting the Insalubrious“ Death Metal mit Melodie und Technik zu einer dynamischen Einheit verschmelzen lassen. Die druckvoll transparente Produktion von BRING ME THE HORIZON Gitarrist Jona Weinhofen sowie das Mixing und Mastering von Scott Atkins (BEHEMOTH, CRADLE OF FILTH) tragen ihr Übriges dazu bei, eine Perle unter den Säuen zu entkernen. Für alle Anhänger melodischer Deathcore Klänge sind STIGMA nach wie vor ein Hörgenuss.

Tracklist:
01. Chop His Head Off!
02. Prove You Are a Man!
03. …And They Died Happily Ever After!
04. A Monstrous Feeling
05. The Undertaker
06. What About a Terror Ride
07. 3000 Years and Still Keeping it Real
08. A Grave Situation
09. Beat Me Maestro, Eight to the Dead!
10. Doctor Skeleton

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Clement

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Ich fühle mich zu alt

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