Plattenkritik

Still Remains - Of Love And Lunacy

Redaktions-Rating

Info

Release Date: 01.01.1970
Datum Review: 28.04.2005

Still Remains - Of Love And Lunacy

 

Tja manchmal zählt der erste Eindruck dann doch nicht. Beim Blick auf die CD, den Promozettel noch gedacht oh nein nicht schon wieder so eine Band die eine Mischung aus Metal, Hardcore plus emotionalen Parts macht und dauernd auf Viva Plus läuft. Noch beim ersten Lied habe ich mir das gedacht, aber mehrmals die CD gehört musste ich mich revidieren. Eigentlich alles nicht so meine Sache mit diesen langen Liedern, wo geschrieen und dann mal wieder lammfromm gesungen wird, dazu noch die typischen Metal-Gitarren, vielen Melody Parts und einem theatralischem klingenden Keyboard. Still Remains schaffen es mich zu begeistern. Alles Leidenschaft, Hoffnung und Wut plus die oben genannten Musikzutaten ist in den Songs von denen vereinigt und es passt auch noch gut zusammen. Was ja manchmal in diesem Genre nicht so hinhaut. Die Vocals von Sänger TJ sind mal tiefes Gebrüll, dann aber wieder toller ruhiger Gesang, dann wieder etwas härter Gesang. Manchmal rechnet man auch nicht mit einem Wechsel, musikalisch ist es genauso von schnellen Hardcore Parts wird auf einmal zu einem herzzerreissenden Part gewechselt. Die meisten Lieder haben das theatralische Keyboard im Hintergrund was dem ganzen eine eigene Note gibt. Bei keinem der 12 Songs kommt Langeweile auf und keiner ähnelt dem anderen. Hin und wieder erinnert mich die Musik an die Musik des tollen Darkest Hour Albums „so sedated so secure“. Das ganze wurde nicht als Konzeptalbum geschrieben aber der Band war es wichtig einen Zusammenhang zwischen Cover und Songs herzustellen. Bei der Arbeit am Album gab es Phasen des Glücks und des Leidens und der Sänger schreibt vor allem über das was er fühlt deshalb sind die Begriffe Love und Lunacy wohl sehr treffend. Die farblich unterschiedlichen Reihen von Menschen auf dem Cover sollen dies darstellen. Produziert wurde das Ganze von GGGarth Richardson der u.a. schon mit Rage Against the Machine und Kittie gearbeitet hat. In Deutschland wird die Band im Mai bei der Roadrage Tour 2005 mit dabei sein.

Alte Kommentare

von metalfan 26.05.2007 12:22

warum schreibt hier niemand was rein.die band ist zwar nicht so bekannt,aber verdammt geil.hier harmoniert die härte perfekt mit melodie.und die cleanvocals sind auch spitze.so muss eine moderne metalcore band klingen.am geilsten ist der song The Worst Is Yet To Come.von mir 9/10 punkten

von bdh 26.05.2007 19:49

gutes album, aber auch nichts was mich umhaut! 7/10!

von menno 02.06.2007 12:34

die abwechslung stimmt auf jeden fall und das ist gut so. 8/10

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Manu

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