Plattenkritik

Stormzone - Death Dealer

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Release Date: 23.04.2010
Datum Review: 04.05.2010

Stormzone - Death Dealer

 

Ein angenehmes Retro-Feeling in unserer heutigen, sehr schnelllebigen Zeit bringen STORMZONE ins heimische Gefilde, wenn sie mit ihrem zweiten Output „Death Dealer“ der NWOBHM huldigen. An jeder Ecke SAXON, die Kanten mit TYGERS OF PAN TANG (immer noch einer der besten Bandnamen der Metalgeschichte...) geschliffen und mit den Hooks von PRAYING MANTIS geliebäugelt. Wenn dann auch noch die ganz frühen, vom Punk beeinflussten IRON MAIDEN zitiert werden dürfte jedem klar sein, das hier kein Identitätspreis zu gewinnen ist. Natürlich wird dieser Esprit der frühen Achtziger durch die Stimme des Sängers John „Harv“ Harbinson getragen, die angenehm tief eingesetzt wird und sich nicht in den hohen Lagen verzettelt. Auch die Songs sind ohne ganz große Quantensprünge zu machen sehr authentisch und solide gezockt, allein die Soli zeigen, dass die Iren aus Belfast ihrer Sache sehr sicher sind. Es fehlen die ganz großen Highlights, die typischen Kniefall Songs, mit denen die Vorbilder Massen von Bands beeinflussten. Aber was mit dem zweiten Album noch nicht erreicht wurde, kann durchaus noch folgen. Das Potential dazu lässt der „Death Dealer“ erkennen.

Tracklist:
1.) Death Dealer
2.) Secret Gateway
3.) The Memory Never Dies
4.) Immortals
5.) The Legend Carries On
6.) Labyrinth
7.) Wasted Lives
8.) Stand Up And Fight
9.) The Chosen One
10.) World Of Sorrow
11.) The Greatest Sacrifice
12.) Final Journey

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Clement

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Ich fühle mich zu alt

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