Plattenkritik

Strawberry Blondes - Rise Up

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Release Date: 01.01.2008
Datum Review: 21.01.2009

Strawberry Blondes - Rise Up

 

In England nahm im Laufe der Geschichte so einiges seinen Anfang: Dampfmaschine, Industrialisierung, Fußball und auch Punk. Musikalisch zwar ursprünglich aus New York City stammend, als soziale Bewegung jedoch in ökonomischen Krisenzeiten der späten 70er auf der Insel erblühend. Bands wie THE CLASH und die SEX PISTOLS zählten damals zur Speerspitze der musikalischen Bewegung. Aus eben dieser Zeit könnte auch die Musik der STRAWBERRY BLONDES stammen, welche – na logo – aus England stammen.

Zu dem perfekten Image als „böser“ Punkrocker gehört, aber natürlich auch noch ein wenig Attitüde. Aussagen vom Schlage der SEX PISTOLS wirken in der heutigen Zeiten ja fast schon ein wenig zu brav. Gut nur, dass die STRAWBERRY BLONDES ihre Musik doch in der heutigen Zeit raushauen und so schamlos von RANCID klauen konnten. Man beachte vor allem den Song “End Of The World“ und vergleiche ihn mit “Born Frustrated“ der Ami-Punx.

Schlecht machen die STRAWBERRY BLONDES ihre Sache nicht: Nahezu jedes Stück entfaltet nach kurzer Spieldauer seine Mitmachtauglichkeit und kann auch noch getrost im Vollrausch mitgegröhlt werden. Wer allerdings einen Molotow-Cocktail als Covermotiv wählt und einen Song “I’m A Punk Rocker And I Never Fall In Love“ nennt, der bettelt darum in die Schublade des Klischee-Punks gesteckt zu werden. All style, no substance!

Tracklist:

01. Rise Up
02. Rebel Rebel
03. Johnny Two Combs
04. Misfit
05. End Of The World
06. Kingmob
07. Beat Down Babylon
08. Bricks Under The Westway
09. I’m A Punk Rocker And I’m Never Gonna Fall In Love
10. Young Free & Easy
11. Pip It Up
12. Viva Havana
13. Beat Down Babylon (Dub-Remix)

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Christian Schroub

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