Plattenkritik

Stretch Arm Strong - Free At Last

Redaktions-Rating

Info

Release Date: 01.01.1970
Datum Review: 22.10.2005

Stretch Arm Strong - Free At Last

 

STRETCH ARM STRONG haben sich mit ihrem melodischem Hardcore über konstante Tourleistungen und stetigen Output schon früh eine nicht zu verachtende Szenereputation erarbeitet. Das Gespann aus South California liebt zwar auch die gewisse Härte, vermag es jedoch wie fast kein anderer Genrevertreter den positiven Grundtenor hochzuhalten, den die Crowds regelmäßig mehr zum Tanzen als zum Kickboxen animiert.

Nach 3 anständigen Veröffentlichungen auf Solid State Records wurde es zunächst einmal still um die Mannen, bevor ein Labelwechsel zu We Put Out Records an die Oberfläche drang. Hier ist nun der neuste Output der verheißungsvoll mit "Free At Last" betitelt ist. Schnell hat man den Albumtitel für sich so zusammengereimt, dass STRETCH ARM STRONG sich von den ehemalig auferlegten Genregrenzen und -zwängen befreit haben, denn Frontmann Chris und seine Mitmusiker offenbaren eine ausgeprägte Spielfreude, die man beim letzten Album doch ein wenig vermisste. Musikalisch wurde das bestehende Korsett abgestreift und poppige, melodischere Klänge erhalten ihren Einzug und auch akustische Versatzstücke reihen sich geschmeidig ein. STRETCH ARM STRONG haben sich jedoch nicht durch den Weichspüler geschleust sondern ziehen an den richtigen Stellen den Härtegrad sowohl verbal als auch instrumentell an. Mit Hits wie "Hearts On Fire" oder "Sound of Names Dropping" beweisen die Jungs, dass sie alles richtig gemacht haben und ihr Handwerk verdammt nochmal verstehen. Selten ist mir ein derart energetisches Album unter die Nase gekommen, welches die Brücken zwischen melodischem Poppunk, wütendem Emocore und positivem Hardcore derart bravourös schlägt ohne sich an irgendwelche Platzhirsche anzulehnen. Kaufen!

01 The Hardest Part
02 Hearts on Fire
03 Faces
04 Sound of Names Dropping
05 To the End
06 When All Else Fails
07 Flight 828
08 Every Last Minute
09 Landslide
10 This Time
11 This May Be in Fact As Good as It Gets
12 Time for Peace

Alte Kommentare

von til 23.10.2005 23:53

schlechtestes uneigenständigstes sas album ever. disco pop punk vom schlimmsten kaliber. die jungs haben alles falsch gemacht,leider.

von benni 24.10.2005 08:29

sehe ich anders til. bestes SAS albbum so far

von frank castle 27.10.2005 16:33

gutes album.....sehr poppig aber besser als der vorgänger

von punisher 27.10.2005 16:34

jupp, der hammer - nicht schlecht poppig sondern geil poppig mit der richtigen härte!!!

von Stephan 28.10.2005 12:32

Gutes Album, allerdings kommt es an \"Rituals Of Life\" und \"A Revolution Transmission\" nicht ran. Die Vorgänger waren schon besser... Disco Pop Punk ist es nun auf keinen Fall, da gibt es andere Combos, die sich mit ihren aktuellsten Releases in die Dorf-Dissen-Charts gezockt haben! 7-8 Skulls wären auch meine Wahl...

von milk 29.10.2005 23:53

allein das cover ist von der einen limp bizkit platte geklaut. schmeißt endlich den gittaristen/sänger raus

von chris 30.10.2005 14:25

ich mochte sie vorher und jetzt liebe ich sie. damn ist die scheibe gut!!!

von sheeva 09.11.2005 08:37

gestern hab ich sie mir geholt, aufgrund der allschools empfehlung. find sie sehr tight, unglaubliche scheibe!!

von hhth 01.04.2006 00:39

sehr gute scheibe! Punkt!

von basmati 12.09.2008 11:00

soooo gut. will n neues album!

von Fab 15.07.2009 21:30

letztens nochmal angeschmissen, einfach unendlich gut das album 10/10

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Torben

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Allschools Chef

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