Plattenkritik

Sturch - Beauty, Anger & Aggression

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Release Date: 28.09.2007
Datum Review: 24.09.2007

Sturch - Beauty, Anger & Aggression

 

Auf den ersten Blick scheinen STURCH mit ihrem Debüt „Beauty, Anger & Aggression“, veröffentlicht vie Swell Creek Records, in die gleiche Kerbe wie Rockbands wie zum Beispiel Nickelback und H-Bloxx zu schlagen. Irgendwie sind sie aber härter. Und softer. Ja, man könnte sagen, sie pendeln irgendwo zwischen den Extremen.

Auf der einen Seite sind da Songs wie „Back on my own“, bei denen man sich hart präsentiert, mit druckvollen Riffs und auch ein paar Shouts zwischendurch, auf der anderen Seite Balladen wie „My Guide“ oder das nur vom Piano begleitete „Teamlove“, die ruhig und gefühlvoll daher kommen. Und lässt man „Teamlove“ durchlaufen und wartet ein paar Minuten, präsentiert sich die Band noch mal von einer anderen Seite. Über all dem schwebt die markante Stimme Dennis Wendings, eine dieser Stimmen, die polarisieren- es wird immer Leute geben die sie lieben, und Leute die sie hassen. Manchmal kommt der Eindruck, dass durch den Versuch möglichst viele verschiedene Stile abzudecken, das Gesamtbild nicht ganz rund ist. Man muss den Jungs aus Hamburg jedoch zugestehen, dass sie eine Vielseitigkeit an den Tag legen welche andere Bands vermissen lassen, die in ihrem Genre festgefahren sind. Als eigene Einflüsse nennen sie übrigens Tool, Deftones, Sevendust und Staind.
Insgesamt kann man sagen, STURCH mit „Beauty, Anger & Aggression“ den richtigen Titel für ihr Album gewählt haben, denn von allem findet sich ein bisschen auf ihrem Album und hat man sich erstmal an die Stimme des Sängers gewöhnt, kann man sich die Scheibe ganz gut anhören.

Tracklist:

01. Back On My Own
02. A Million Wounds
03. I Enemy
04. For You
05. Bless Me With Patience
06. My Guide
07. Hand On My Shoulder
08. My Freedom
09. Insecurity Takes My Breath
10. Arms To Rest
11. Beauty, Anger & Aggression
12. Teamlove

Alte Kommentare

von ian [ttr] 26.09.2007 16:53

hab die schon n paar mal in bremen gesehen. sind ganz lustige jungs find ich. lustige ansagen wie "bremen! mögt ihr pantera?" oder "das ist unser härtester song" warn schonmal ganz positiv. finde es sollte ruhig mehr humor in der metal(core)szene vertreten sein. siehe callejon. die sind das paradebeispiel für spaß. musikalisch find ich die echt schwer zu beschreiben...flaw meets caliban meets finch? also jedenfalls großer nu-metal anteil und die stimme sehr tool/flaw/the butterfly effect mäßig. deftones würd ich nun mal gar nicht sagen. chino kann man meines erachtens nicht so einfach wie maynard imitieren. auf cd wo es alles etwas geordneter ist hab ich sie jedoch noch nicht gehört. daher auch noch keine cd-bewertung.

von Mogli 26.09.2007 18:56

ähm..."nicht so einfach wie maynard imitieren" vorsichtig gesagt: gewagt, gewagt.

von ian [ttr] 26.09.2007 21:07

finde das kriegen flaw bzw. der sänger beachtlich gut hin. beim ersten hören von flaw dachte ich wirklich ich würd maynard hören. chevelle (kenn nur das erste album) mach(t)en sich auch gut dran. chino hat einen sehr facettenreichen gesang...will jetzt auch nicht sagen dass er die beste stimme hat aber ich liebe sie. mir fällt jetzt auch keine band ein wo ich dachte: das ist doch chino...doch teamsleep;)

von hm 26.10.2007 18:51

jop find ich echt toll^^....besonders teamlove ist voll schön...sag mal weiß jemand wo ich die dongtexte finde...

von Marit | allschools 27.10.2007 12:25

Im Booklet ;)

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