Plattenkritik

Subliritum - Downfall

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Release Date: 03.03.2014
Datum Review: 10.05.2014

Subliritum - Downfall

 

Drei Jahre haben die Norweger an einem Nachfolger zu „A Touch Of Death“ gewerkelt. Das Ergebnis ist nun „Downfall“, ein vielköpfiges Monster, welches sich nicht auf Black Metal allein fokussiert. Waren die zwei vorherigen Werke der Truppe schon eine bunte Mischung aus Progressive Rock und Black Metal, treiben es SUBLIRITUM mit „Downfall“ nun auf die Spitze. Das Eindrucksvolle daran ist, dass sie es geschafft haben die Elemente so miteinander zu verzahnen, dass alles aus einem Guss klingt - Waren Ansätze davon bereits auf den vorherigen Alben zu hören, gelingt es Kristian Moen und seinen Mannen hier das erste Mal ihre Vision in die Tat umzusetzen. Da stören auch die teilweise eingestreuten thrashigen Riffs kaum. Natürlich muss man sich das Gesamtbild erst nach und nach erarbeiten, wer dran bleibt, wird immer wieder durch kleine Details belohnt. Einzelne Lieder kann man nicht hervorheben, funktioniert „Downfall“ als eine Einheit am besten. Zuträglich zu dieser Zusammenführung verschiedener Stile ist auch die glasklare Produktion, die jedem Instrument den nötigen Raum und die nötige Aufmerksamkeit gibt. Wer seinen Black Metal trve und grim mag, sollte wohl einen Bogen um SUBLIRITUM im Allgemeinen und „Downfall“ im Speziellen machen. Wer diese Scheuklappen jedoch nicht auf hat, bekommt ein abwechslungsreiches und vielschichtiges Extreme Metal Album, an dem man sich über einen längeren Zeitraum hinweg abarbeiten kann.

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Manuel

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Ich schreibe Artikel. Manchmal schlecht, manchmal gut, immer über seltsame Musik.

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