Plattenkritik

Suicidal Angels - Divide And Co

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Release Date: 10.01.2014
Datum Review: 17.01.2014

Suicidal Angels - Divide And Co

 

“Es ist schlichtweg unser bestes Album bisher. Ich weiß, das ist ein Klischee – aber eben auch die Wahrheit.”

Die Wahrheit liegt bekanntlich im Auge des Betrachters. Und Klischees sind eh für den A####. Von daher muss dem Sänger der griechisches Thrash Metal Institution widersprochen werden. Denn das sechste Album „Divide And Conquer“ kling weniger bissig und ein wenig abgelutscht. Natürlich bewegen sich die SUICIDAL ANGELS nach wie vor im Bay Area Thrash der alten Schule und auch der SEPULTURA Rip Off zu „Arise“ Zeiten ist nach wie vor offenhörlich (checkt mal „Seed Of Evil“). Technisch sind sie auch nach wie vor gut und immerhin gehören sie seit Anbeginn der Thrash-Wiedergeburt zum Aushängeschild derselben. Nachdem jedoch ein neuer Gitarrist und Bassist ins Team geholt wurde, scheint die Luft ein wenig raus zu sein. Ende letzten Jahres haben sie noch ihr Debüt wiederveröffentlicht, eine Scheibe, die durchweg aggressiv und angepisst klingt. Dieses Teil hier jedoch lässt Monotonie zu, es wird sich ein wenig zu sehr im traditionellen Klima aufgehalten, ohne eigene Akzente zu setzen. Im direkten Vergleich zu den Genre-ähnlich gelagerten LEGION OF THE DAMNED, die fast zeitgleich ihr neues Album der Meute vorwerfen, schneiden SUICIDAL ANGELS deutlich schwächer ab.




Tracklist:
01. Marching Over Blood
02. Seed Of Evil
03. Divide And Conquer
04. Control The Twisted Mind
05. In The Grave
06. Terror Is My Scream
07. Pit Of Snakes
08. Kneel To The Gun
09. Lost Dignity
10. White Wizard

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Clement

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Ich fühle mich zu alt

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