Plattenkritik

Sum 41 - Underclass Hero

Redaktions-Rating

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Release Date: 27.07.2007
Datum Review: 26.07.2007

Sum 41 - Underclass Hero

 

Kaum zu glauben, dass die schelmischen Poppunker aus Kanada mittlerweile mehr als eine Dekade in der Musikwelt unterwegs sind. Ich gebe zu, dass die letzten Alben und insbesondere die doch sehr metallischen Punkausflüge sowie die ganze Kongo Geschichte um "Chuck" ziemlich an mir vorbei gegangen sind. Mit dem Ausstieg des Gründungsmitgliedes David Nizaam Baksh, sowie der Heirat von Avril Lavigne mit Frontmann Deryck Jayson Whibley hatte ich die Band eigentlich schon entgültig abgeschrieben und mit Whibley als kochlöffelschwingenden Hausmann vorgestellt, doch weit gefehlt.

Mit "Underclass Hero" melden sich SUM 41 anno 2007 als Trio zurück um mit einer Rückbesinnung auf ihre Wurzeln das Erbe von BLINK 182 anzutreten. Oder eifert man doch eher GREEN DAY nach um das eigene "American Idiot" zu kreieren? Die Lösung liegt irgendwo dazwischen, denn einerseits bedient man sich beim Opener und Titeltrack "Underclass Hero" ganz klar im eigenen Backkatalog , integriert das "Fat Lip"-Riff und gibt sich zuweilen äußert humorvoll. Andererseits hätten wir da die balladesken Elemente, die politischen Statements sowie die offensichtlichen GREEN DAY Anleihen bei "March Of The Dogs " oder "Long Goodbye". Erstgenannter Track erklärt sogar medienwirksam den Präsidenten der USA für tot. Zur Ehrenrettung der Kanadier muss jedoch angefügt werden, dass das Album trotz besagter Zitate durch eine ausgesprochene melodische Eingängigkeit besticht und sich stets die gewohnten SUM 41 Stilmittel bewahrt. Lyrisch gibt man sich populistisch politisch, zynisch oder verarbeitet persönliche Ereignisse, wie den Ausstieg des ehemaligen Bandmitgliedes oder Probleme in der Familie. Zwischen Glockenspielereien, 50ies Ausflügen und einfach nur dynamischen Punkrock haben die drei Jungs eine abwechslungsreichen Platte gezimmert, die richtig viel Spaß macht.

Tracklist:

01 Underclass Hero
02 Walking Disaster
03 Speak Of The Evil
04 Dear Father
05 Count Your Last Blessings
06 Ma Poubelle
07 March Of The Dogs
08 The Jester
09 With Me
10 Pull The Curtain
11 King Of Contradiction
12 Best Of Me
13 Confusion And Frustration In Modern Times
14 So Long Goodbye
15 Look At Me [Hidden Track]

Alte Kommentare

von KUH 26.07.2007 23:08

ich fand chuck ganz gut, eben weil es ein wenig metalisch klang... ins neue album wird mal reingehört.

von simsimma 27.07.2007 14:13

gutes album..!

von a. 27.07.2007 15:39

\"with me\" is geil. 1A Collegerock-Song.

von Jaysus 30.07.2007 14:59

Also ich muss sagen nach dem ersten durchhören war ich etwas enttäuscht das so wenig Party Tracks drauf sind. Aber dann musste ich festellen wie wunderschön ihre Balladen geworden sind. Hut ab die Band wird erwachsen, aber man muss sich erst daran gewöhnen 8 pkt

von KUH 30.07.2007 17:23

auch reingehört. finds schwach. 4/10

von homer 31.07.2007 21:54

war froh, dass dieses albumw ieder weg von chuck geht, hat nicht so wirklich zu sum gepasst. ansosnten geht es mir fast genauso wie jaysus, kann ich nur empfehlen :]

von steve 10.08.2007 09:53

super album!!!!

von huargh 07.10.2008 20:15

also ich fand dass chuck so ziemlich das beste war was sie je gemacht haben, erwachsener und vielseitiger, underclass hero hört sich dagegen schon fsat wieder wie die alten sachen an...aber trotzdem nicht schlecht! 6/10

von Freund 10.02.2009 00:46

Chuck war eindeutig besser, dennoch kein schlechtes album, aber dass sie vom Weg abgehen, metal mit punk zu kombinieren finde ich mehr als schade... deswegen nur 7/10

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Torben

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Allschools Chef

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